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Ein kleines Stück Design mit großer Wirkung: Die Schleife in Pink von Gabriele Strehle

Gabriele Strehle Designschleife
Foto: Niko Schmid-Burgk

Erstmals hat Gabriele Strehle für Pink Ribbon Deutschland eine Schleife entworfen.

Ihr Name steht seit Jahrzehnten für deutsche Mode von Weltruf. Bekannt wurde sie durch ihren puristischen Stil von sublimer Erotik und sportlicher Eleganz, aber auch durch ihr Qualitätsbewusstsein. Nicht nur das, was sie für das Label STRENESSE geleistet hat, auch ihre Persönlichkeit hat Gabriele Strehle zu einem Begriff gemacht. Ihr Name steht für Ehrlichkeit & Echtheit. Gerade deshalb ist sie prädestiniert als Botschafterin von Pink Ribbon. Gabriele lebt, was sie sagt: „Glück heißt: die Chance nutzen, Brustkrebs früh zu erkennen. Ich nutze sie.“

Die Gabriele Strehle Schleife ist unter https://shop.pinkribbon-deutschland.de/de/ erhältlich. Der Verkaufspreis liegt bei 3 Euro, von jedem verkauften Stück erhält Pink Ribbon Deutschland 2 Euro.

#pinkeschleife2016


Wir sagen Danke!

Nicht nur Gabriele Strehle engagiert sich ehrenamtlich für Pink Ribbon Deutschland.

Unser Dank für die tolle Unterstützung geht an:

Niko Schmid-Burgk, www.niko-schmidburgk.de

Thomas Elsner, www.thomaselsner.com 

Stefanie Wirnshofer, www.stefaniewirnshofer-pr.com

Social Media Initiative "Check it before it's removed"

Fotos: Hannes Caspar
Fotos: Hannes Caspar

Pink Ribbon Deutschland und DDB Berlin haben zum Weltfrauentag Bilder von 17 mutigen Frauen auf Facebook und Instagram veröffentlicht: Unter dem Slogan „Check it before it’s removed“ zeigten diese Frauen eine entblößte Brust. Die Zielsetzung: Das Bewusstsein für Brustkrebs-Früherkennung vor allem bei Frauen ab 20 Jahren zu erhöhen und sie dazu zu ermutigen, ihre eigenen Brüste regelmäßig abzutasten und zur Vorsorge zu gehen. Gecheckt (und geklickt) werden sollten auch die Bilder, die Nacktheit zeigen – und zwar bevor sie in Social Media zensiert, sprich entfernt wurden.

„Wir haben die strengen Zensur-Richtlinien von Facebook und Instagram genutzt, um damit erstmalig etwas Gutes zu erreichen. Denn je mehr sich die Posts verbreiteten und je mehr davon aus Social Media entfernt wurden, desto stärker wurde die Botschaft unterstützt und verbreitet,” erklärt Lilli Langenheim, Art Director bei der zuständigen Kreativagentur DDB Berlin. Christina Kempkes von Pink Ribbon Deutschland ergänzt: „Wir haben die weibliche Brust gezeigt, um aufzurütteln und das Bewusstsein für Brustkrebs-Früherkennung zu erhöhen. Aber auch in der Hoffnung, dass solche Inhalte in Zukunft in Social Media gezeigt werden dürfen, um Frauen für das Thema zu sensibilisieren.“

Unterstützung hatte Pink Ribbon Deutschland am Weltfrauentag von vielen mutigen Frauen aus ganz Deutschland, darunter sehr viele Prominente. Zudem haben mehr als 50 Medien, national wie international, die Aktion umfangreich und durchweg positiv besprochen.

Mittlerweile haben Facebook und Instagram die meisten der Fotos entfernt. Doch es gibt nun eine Variante der Fotos, die so bearbeitet worden ist, dass die sozialen Medien keinen Grund mehr haben, sie zu entfernen. Das ist wichtig, denn Bewusstsein für Brustkrebs zu schaffen, hat nichts mit einer entblößten Brust zu tun, sondern mit Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Und je mehr Menschen Pink Ribbon Deutschland erreichen kann, desto besser.

Alle in den sozialen Netzwerken geposteten Bilder führen zur Kampagnen-Website www.checkitbeforeitsremoved.com. Dort befindet sich, neben diversen Infos zum Thema Brustkrebs, auch ein Video-Tutorial, das Schritt für Schritt zeigt, wie man seine Brüste richtig abtastet.


Wir sagen Danke!

Ohne all diejenigen, die mitgemacht haben, wäre diese Initiative nicht so erfolgreich geworden. Wir möchten besonders die mutigen Frauen erwähnen, die sich für unsere Sache mit entblößter Brust haben fotografieren lassen. Und natürlich den tollen Fotografen Hannes Caspar.

Ohne DDB Berlin wäre diese Aktion nicht entstanden. Hier arbeiten Menschen, die nicht nur extrem kreativ und professionell sind, sondern auch voller Leidenschaft und Begeisterung.

Über DDB:
DDB ist die Kreativagentur mit Standorten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Wolfsburg und betreut dort Kunden wie Volkswagen, Deutsche Telekom, Reporter ohne Grenzen, AEG/Electrolux, Sony, Tchibo, Henkel, Pink Ribbon Deutschland, Immowelt AG, eBay, Mumm&Co. Sektkellereien GmbH/Jules Mumm, HUK, IKEA u. v. m. DDB ist eine Agentur der DDB Worldwide mit mehr als 200 Büros in über 90 Ländern.

Unser herzliches Dankeschön gilt außerdem der Artist Liason Agency Special Key, die den Kontakt zu zahlreichen Prominenten hergestellt hat, sowie der Agentur BLEECH, die die komplette Programmierung geleistet hat.

Die Botschafterinnen-Kampagne

"Brustkrebs-Früherkennung? Hinfühlen statt Wegsehen!" Die Kernbotschaft drückt aus, dass die Früherkennung bei der Erkrankung Brustkrebs ein entscheidender Faktor ist. Auch jüngere Frauen sollten sich früh genug mit der Brustgesundheit auseinandersetzen. Denn auf sich zu achten, ist nicht schwer und tut nicht weh. Es ist wichtig, regelmäßig Vorsorge ohne Angst zu betreiben.

Eine Vielzahl besonderer Menschen und hochkarätiger Profis sind an der Umsetzung der Pink Ribbon Deutschland Kampagne beteiligt. Dafür ein großes Dankeschön!

Nachfolgend stellen wir Ihnen die Personen vor, dank deren Engagement die immer wieder außergewöhnlichen Motive der Kampagne entstehen konnten:

Teamwork mit Margaretha Olschewski

Foto: Margaretha Olschewski

Frau Olschewski, Sie haben sich sofort bereit erklärt, die Kampagne mit Frauke Ludowig, Regina Halmich und Sylvie Meis für Pink Ribbon Deutschland zu fotografieren. Warum?

Als Frau hat man bei diesem Thema eine besondere Verantwortung - sich selbst und anderen Frauen gegenüber. Es gibt unter Frauen nicht immer Einigkeit, aber das Thema Brustkrebs ruft bei fast allen Frauen eine absolute Solidarität hervor. Wir haben alle dieselbe Angst davor. Eine Angst, die leicht dazu führt, das Thema Brustkrebs zu verdrängen, wegzuschieben, auf später zu vertagen. Diese Kampagne tut etwas, was ich unbedingt unterstütze: Sie erinnert uns an die Wichtigkeit der Früherkennung und weckt unser Bewusstsein dafür, rechtzeitig vorzusorgen.

Brustkrebs ist eine ernste Sache. Wie haben Sie das Thema in Ihrer Fotografie umgesetzt?

Ich habe das Thema absichtlich ganz  klassisch, schlicht und unprätentiös, aber plakativ fotografiert. Ich habe es nicht lifestylig, verspielt oder modisch umgesetzt. Die Frauen in der Kampagne sollen keinen Lifestyle vermitteln, sondern ein selbstbewusstes  ICH zeigen, das sensibel, aufgeklärt und offen mit dem Thema Brustkrebs umgeht. Die Frauen sollen ehrlich, ruhig und authentisch sein. Mir persönlich war bei der Fotoauffassung wichtig, dass zwischen der abgelichteten Frau und der späteren Betrachterin ein intensiver Blickkontakt, eine Kommunikation, entsteht und die Botschaft intensiv und bewusst wahrgenommen wird. Ich hoffe, dass die Betrachterin beim Anblick des Bildes kurz innehält und dass im Kopf Gedanken und Fragen entstehen: „Worum geht es hier? Was will man mir hier sagen?  Wie gehe ich selbst denn mit  dem Thema Brustkrebs um? Wie lange ist es her, dass ich daran gedacht habe? Wann habe ich das letze Mal  bewusst vorgesorgt?“. Das ist das, was meiner Meinung nach die Kampagne auslösen soll. Unsere heutige Zeit ist hektisch, sehr schnelllebig, unruhig, vollgestopft mit Terminen  und mit tausenden von Informationen, die von allen Seiten auf uns einstürmen. Deshalb sollen die Bilder für den Augenblick des Blickkontakts einen Moment der Ruhe, des Innehaltens, des Nachdenkens schaffen - und die oben genannten Gedanken in unserem Bewusstsein auslösen.

Sie arbeiten viel mit Prominenten. Was ist hierbei die größte Herausforderung?

Jedes Shooting ist jedes Mal aufs Neue eine große Herausforderung. Jedes Mal steckt Leidenschaft, Enthusiasmus und ein Teil von mir in den Bildern. Jedes Shooting fühlt sich an wie das „erste Mal“. Das Pink Ribbon Shooting hat mich aber auf eine ganz besondere, persönliche Art berührt. 

margo photography
Eppendorfer Landstraße 56
20249 Hamburg
Tel.: +49 40 38 14 68
info@margo-photo.com
www.margo-photo.com

zur Person Margaretha Olschewski:

Ihr Beruf ist ihre Berufung!
Geboren und aufgewachsen in Bochum absolvierte Margaretha Olschewski zunächst eine Ausbildung als Buchhändlerin. Sieben Jahre war sie verheiratet und ein zunächst unglücklicher Umstand - die Scheidung - brachte sie auf ihren späteren Weg und ermöglichte ihr ihren Lebenstraum: die Fotografie.
Als Fotomodel reiste sie nach ihrer Scheidung um die Welt und entdeckte dabei schnell ihre Liebe zu schönen Bildern und der Arbeit als Fotografin. Die Bildsprache wurde ihre Leidenschaft. Nach Assistenzen bei namhaften, internationalen Fotografen hatte Margaretha Olschewski schon bald erste eigene Erfolge. Insbesondere ihre Zeit in Paris - von 2000 bis 2008 - brachte ihre Karriere in Schwung und sie arbeitete für renommierte Mode- und Lifestyle-Magazine und wichtige Werbekunden.
Margaretha Olschewskis ganz eigener, authentischer und sehr emotionaler Blick auf Menschen ist heute ihr Markenzeichen. Vermutlich lassen sich auch deshalb Celebrities so gerne von ihr fotografieren. Hinzu kommt ihr besonderer Sinn für Teamwork, sie selbst drückt es so aus: "Mein Team bedeutet mir alles! Gemeinsam schafft man außergewöhnliche Dinge - das gilt in der Fotografie wie im Leben."
Margaretha Olschewski bringt all ihre Erfahrungen, beruflich wie persönlich, in ihre Arbeiten ein. So kommen am Set die besonderen Momente zustande, die sie mit ihrer Kamera einfängt.

Irina Skladkowski, Stylistin

Foto: Margaretha Olschewski

Welche Herausforderungen schätzen Sie an Ihrem Job am meisten?

Mir macht besonders das Arbeiten mit sehr verschiedenen Menschen Freude! Es ist immer wieder eine Herausforderung, jeder Tag eine neue Erfahrung und jedes Team eine andere Konstellation. Das wird nie langweilig.

Wie sind Sie an das Styling für die Kampagne von Pink Ribbon Deutschland herangegangen?

Für die Styles hatten wir uns kurz abgesprochen, um für die einzelnen Charaktere auch unterschiedliche Outfits und Moods zu kreieren. Insbesondere bei prominenten Personen ist es mir wichtig, nicht etwa einen Look 'drüberzustülpen', sondern nah an der Person zu bleiben. Die Menschen sollen nicht verkleidet aussehen, sondern sich wohlfühlen. Zugleich habe ich für die aktuelle Kampagne versucht, die Frauen einmal anders darzustellen, eine Seite an ihnen zu zeigen, die man sonst vielleicht nicht so sieht oder kennt. Das Thema von Pink Ribbon Deutschland stand dabei immer im Fokus: Es ging darum, eine Leichtigkeit zu erzeugen, ein zartes, sensibles Umgehen mit sich und dem eigenen Körper zu unterstreichen.

Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht die richtige Ausstattung für ein gelungenes Gesamtergebnis?

Eine schöne Frage ... Gegenfrage: Wieso machen Sie sich hübsch, wenn Sie sich mit jemandem verabreden, zu einer Feier gehen oder ins Theater? Der äußere Look spiegelt nicht nur die innere Verfassung wider, er ist darüber hinaus auch ein Schutz oder eine Möglichkeit, sich darzustellen. Die eigene Persönlichkeit wird unterstrichen und man kann durch das Styling auf kreative Weise verschiedene Facetten betonen. Für mich bedeutet Styling eine Art optische Unterstützung des Charakters. Und je besser beides zusammenpasst, umso positiver wird die Ausstrahlung des Gesamtbildes.

http://stylingina.foliodrop.de///

Vielen Dank für die Unterstützung an:

Haare & Make-up:
Georgios Tsialis (Sylvie Meis)
Sandra Schütz @ Close-Up (Regina Halmich)
Peter Priebeler (Frauke Ludowig)

Digital- und Lichtassistenz:
Annika Hirsch und Piotr Winiarczyk

Styling-Assistenz:
Nina Divitschek, Natalia Reichert

Creative Retouching:
Annalena Rumler
www.annalenarumler.com

Esther Haase: „Die Kraft dieser Frauen berührt mich“

Foto: Bertold Fabricius

Die Kampagne für Pink Ribbon Deutschland mit Gudrun Landgrebe, Franziska Knuppe und Natalia Wörner wurde von Esther Haase fotografiert. Die Hamburger Fotografin hat ein sehr emotionales Verhältnis zum Thema Brustkrebs.

Frau Haase, denken Sie in Ihrem Alltag über das Thema Brustkrebs nach?

Esther Haase: Natürlich. Ich bin 40 Jahre alt, habe zwei Kinder, stehe mitten im Beruf, bin also immer im Stress. Da ist Brustkrebs schon ein Thema, das mich beschäftigt. Etwas, das so unkontrolliert, ohne bestimmten Grund einfach auftauchen und jeden erwischen kann. Was aber – wenn es früh erkannt wird – gut zu behandeln ist.

Unterstützen Sie deswegen die Pink Ribbon Kampagne, die unter anderem an Vorsorgeuntersuchungen erinnern möchte?

Ja, es ist echt wichtig, dass Frauen auf sich aufpassen und regelmäßig kontrollieren lassen, ob alles in Ordnung ist – und das sollte einfach jede wissen!

Es ist ja nicht das erste Mal, dass Sie sich als Fotografin mit dem Thema Brustkrebs beschäftigen.

Stimmt. Ich habe eine Fotoreihe gemacht, für die ich Frauen fotografiert habe, die Brustkrebs haben oder hatten. Es ist einfach so nah und überall. Die Frauen haben sich nackt fotografieren lassen und vor der Kamera ihre Narben gezeigt - es berührt mich, wie mutig aber auch selbstkritisch diese Frauen mit ihren Verwundungen umgehen. Mir war es bei diesen Shootings wichtig, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihre Schönheit und ihre Stärke neu und wieder zu entdecken.

Der Ansatz für die Kampagne von Pink Ribbon Deutschland war ein anderer. Als Botschafterinnen wurden bewusst Prominente ausgewählt, die kein Brustkrebs haben und so zeigen, dass sie sich trotzdem mit dem Thema beschäftigen.

Solch eine Kampagne mit so tollen und bekannten Persönlichkeiten ist  wichtig, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Deshalb wollte ich auch gerne dafür fotografieren. Bis auf Franziska Knuppe, die ich immer schon gerne einmal kennen lernen wollte, kannte ich die Botschafterinnen Gudrun Landgrebe und Natalia Wörner persönlich. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass wir uns ausgerechnet für so ein Projekt wiedergetroffen haben.

Was hat Sie an der kreativen Umsetzung der Kampagne gereizt?

Dass ich das Konzept selbst entwickeln konnte, natürlich mit gewissen Vorgaben, aber dennoch sehr frei und mit einem tollen, von mir bestimmten Team. Zum Beispiel Marei Schweitzer – die extra riesige Papierobjekte für das Shooting gebaut hat.

zur Person Esther Haase:

Manchen Menschen wird ihr Beruf tatsächlich in die Wiege gelegt. Fritz Haase, Professor für Fotografie und Design, wickelte seine kleine Tochter auf dem Vergrößerungstisch. Kein Wunder, dass aus Esther Haase eine Fotografin wurde. Einen Umweg nahm sie aber doch. Die heute 44-Jährige absolvierte in den frühen 80er Jahren eine klassische Tanzausbildung an der staatlichen Akademie Bremen und arbeitet erst seit 1993 als selbstständige Fotografin. Aber ob das überhaupt ein Umweg war? Sicherlich sind es die Erfahrungen aus ihrer Zeit als Tänzerin, die auch Esther Haases besonderen Stil und ihre Ausdruckskraft in der Fotografie prägen. Es wirkt fast wie eine Choreographie, wenn sie sich mit der Kamera in der Hand schnell und spielerisch um ihre Modelle herumbewegt. Und auch ihre Bilder zeigen eine Leichtigkeit, als würde Esther Haase bei jedem Druck auf den Auslöser vom Boden abheben.

Esther Haase Photography
Lange Reihe 51
20099 Hamburg
Tel.: +49 40 24 90 13
office@estherhaase.de
www.estherhaase.de

Marei Schweitzer, Papierkünstlerin

Foto: Odile Hain
Foto: Bajazzo Verlag Zürich
Foto: Marei Schweitzer

Aus einer kleinen Idee entstehen oft große Dinge!

In diesem Fall eine fast drei Meter hohe Papierrose, ein Rosenmöbel aus Papier und couturig anmutende Rosenkleidung – ebenfalls aus Papier. Die Künstlerin Marei Schweitzer hat für das Pink Ribbon Deutschland Shooting mit Esther Haase und den prominenten Botschafterinnen einzigartige Requisiten kreiert. Tagelang waren sie und ein Team aus Helfern mit Reißen, Kleben und Föhnen beschäftigt, bis auch der letzte Papierbogen verbraucht war. Insgesamt verarbeitete Marei Schweitzer 100 Kilogramm Papier für die überdimensionalen Objekte.

Die Idee, überhaupt mit Papierskulpturen zu arbeiten, ist der Illustratorin und Grafikdesignerin während ihrer Diplomarbeit gekommen. Dafür stellte sie ein 2,50 Meter breites und 1,20 Meter hohes Büffet, bestehend aus verschiedenen Kuchen, Aufschnitt-Platten und sonstigen Leckereien, komplett aus Papier her. Diese Arbeit erstreckte sich über vier Monate und erforderte in jedem Fall ein hohes Maß an Affinität zum Material.

„Mich faszinieren Gegensätze, wie das Raue der Meere und die Heimeligkeit des Backens, also Seefahrt und Essen, süß und salzig. Und genau so ist Papier. Ein unprätentiöses, flexibles Material, das unglaublich wandelbar ist. Papier kann ganz schlicht, aber auch filigran oder sogar brachial sein.“ 

An die Objekte, die für das Shooting entstanden sind, ist Marei Schweitzer weniger konzeptionell als viel mehr emotional herangegangen. „Durch das Aufbrechen der Größenverhältnisse ist eine ganz sinnliche Idee – nämlich die, dass der Mensch in die Rose eintauchen kann - entstanden.“

Emotionalität spielt bei dem Thema Brustkrebs eine große Rolle, genauso wie eine gewisse Sachlichkeit, wenn es um die Fakten und Vorsorgemaßnahmen geht. „Ich habe mich sofort bereit erklärt, bei dem Projekt mitzuwirken, da die Pink Ribbon Brustkrebs-Sensibilisierungs-Kampagne eine gute und sinnvolle Sache ist, die Frauen auf das Thema Prävention aufmerksam macht.“

Die „süßen Leckereien“ stehen als Dekoration in der Konditorei Herr Max in Hamburg. Alle „herzhaften Speisen“ sowie ein 40 Quadratmeter großes Wandgemälde der Künstlerin sind in Tim Mälzers Restaurant Bullerei in Hamburg zu bewundern.

www.frauendermeere.de

Maike Ullmann, Dokumentarfilmerin

Foto: Maike Ullmann

„Ich dokumentiere eine Perspektive der Wirklichkeit“

Maike Ullmann ist von Esther Haase ganz spontan zum Shooting der Pink Ribbon Kampagne geholt worden. Das passt. Die herzliche Wahlhamburgerin mit der angenehm warmen Stimme hat sich praktisch berufsbedingt der Spontaneität verschrieben: „Um etwas Echtes wie zum Beispiel ein natürliches Lachen mit der Kamera einzufangen, muss man flexibel sein und intuitiv arbeiten.“ 

Sie haben das Shooting für die Pink Ribbon Deutschland Kampagne mit Ihrer Kamera begleitet. Wie ist es dazu gekommen? 

Esther Haase und ich kannten uns schon als Kinder, hatten uns aber bestimmt drei Jahrzehnte lang aus den Augen verloren, bis wir uns durch die Vermittlung einer Freundin wiedergesehen haben. Daraus ist dann  eine sehr nette, und für mich sehr inspirierende Zusammenarbeit entstanden. Als Esther mich anrief und mir von dem Projekt erzählte, habe ich keine Sekunde gezögert und war sofort dabei!

Was fasziniert Sie an Ihrer Arbeit mehr? Das Filmen oder der Schnitt?  

Auf jeden Fall beides! Während des Drehs, oder wie in diesem Fall während des Shootings, bin ich mitten im Geschehen und kann so persönlich die Stimmung aufnehmen. Und gerade bei dem Team um Esther Haase ist das jedes Mal sehr schön, da man sich sofort gut aufgenommen fühlt und alle sehr harmonisch miteinander umgehen. Bei der Nachbearbeitung genieße ich dann das konzentrierte Arbeiten ohne den ganzen Trubel. Ich sehe, welche Sequenzen gut miteinander harmonieren. Es ist also nicht das eine oder das andere, was mich fasziniert. Der gesamte kreative Prozess ist entscheidend. 

Brustkrebs ist ein ernstes Thema. Wie hat Sie das bei Ihrer Arbeit beeinflusst?

Das Thema ist immer mit sehr vielen Emotionen verbunden und lässt mich privat oft nachdenklich, wütend und traurig werden. Aber bei dieser Kampagne geht es nicht darum, Angst zu schüren, sondern eine breite Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen, zu sensibilisieren und zu motivieren. Zur Vorsorge gehört nicht nur Vernunft, aber vor allem viel Mut. Diese positive und starke Aussage habe ich versucht, in meinem Film einzufangen und wiederzugeben.

Die Kampagne hat hoffentlich einiges angestoßen. Was für Veränderungen wünschen Sie sich? 

Dass das Thema in unserer Gesellschaft mehr Anlass zu Diskussionen gibt. Es muss einfach mehr darüber gesprochen und aufgeklärt werden. Früherkennung von Brustkrebs ist wichtig. Außerdem finde ich, dass die medizinische Forschung und auch die Politik stärker in die Verantwortung genommen werden sollten. Die Kampagne trifft den Nagel auf den Kopf. Brustkrebs ist ein Thema. Ein Leben lang.

maikeullmann@me.com

http://www.facebook.com/pages/180-Film-Maike-Ullmann/334119536835

Vielen Dank für die Unterstützung an:

Stefanie Friedrich für die komplette Organisation der Produktion und Maria Feck für die Rund-um-Assistenz

Annalena Rumler für das Creative Retouching
www.annalenarumler.com

Gabrielle @ Basics Berlin für Haare & Make-up

Silvia Vater @ Basics Berlin für Styling

www.briese-lichttechnik.de