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Tanja Bülter, Moderatorin

Tanja Bülter engagiert sich schon seit Jahren immer wieder für Pink Ribbon Deutschland. Das nachfolgende Gespräch haben wir schon vor einiger Zeit mit ihr geführt. Inzwischen hat sich ihre persönlicher Bezug zum Thema Brustkrebs stark verändert: Sie erhielt im Oktober 2020 selbst die Diagnose. Anfang 2022 erschien ihr lesenswertes Buch "Brust raus. Wie ich den Krebs besiege und dabei ICH bleibe".

Als bekannte TV-Moderatorin und Journalistin findet Tanja Bülter ihren ganz eigenen Weg im Umgang mit ihrer Brustkrebserkrankung. Der drohende Haarverlust stellt sie nicht zuletzt aufgrund ihres Berufs in der Öffentlichkeit vor besondere Herausforderungen. Sie recherchiert als Profi und sucht persönliche Antworten auf Fragen, die sie sich genauso wie fast alle Frauen mit der Diagnose Brustkrebs stellt. Spannnende Experteninterviews dokumentieren dies. All das beschreibt Tanja Bülter in ihrem Buch auf gut nachvollziehbare Weise und sie gibt wertvolle Tipps, die ihr persönlich geholfen haben während ihrer Behandlung.

Sie geht zudem sehr offen mit ihren privaten Sorgen während dieser Zeit um und lässt ihre LeserInnen teilhaben an allem, was ihr Mut, Kraft und Zuversicht geschenkt hat: von der Familie (vor allem den Kindern), ihren FreundInnen und komplementäre Behandlungsmethoden ergänzend zur Schulmedizin. Ein positives, lebensbejahendes, wahrhaftiges Buch!


Tanja, du hast dich spontan bereit erklärt, Pink Ribbon Deutschland zu unterstützen. Warum hast du das gemacht?

TB: Das Thema Brustkrebsfrüherkennung ist so immens wichtig! Wenn man mit bestimmten Aktionen für mehr Aufmerksamkeit sorgen kann, dann bin ich sofort dabei! Um ehrlich zu sein, war mir nicht immer ganz klar, was die pinke Schleife bedeutet. Umso besser, dass es euch gibt und ihr hoffentlich viele „wachrüttelt“!

Du kommst schon allein durch deinen Beruf als Moderatorin mit unzähligen Leuten in Kontakt. Wie sehen deine Erfahrungen aus: Ist Brustkrebs generell ein Thema oder wird darüber nicht gesprochen?

TB: Das ist nicht das gängige „Klatsch- und Tratschthema“ per se. Wenn allerdings Prominente damit in Berührung kommen, dann kann das schon einmal eine Unterhaltung anfachen.

Bekommst du mit, wie in deinem privaten Umfeld mit dem Thema Brustkrebs bzw. Früherkennungs-Maßnahmen umgegangen wird?

TB: Klar, zumindest im engsten Freundeskreis, bzw. in der Mädelsrunde, sprechen wir ganz offen darüber.

Wie wichtig ist dir die eigene Brustkrebs-Vorsorge?

TB: Ich habe zum Glück eine sehr gute Frauenärztin, die mich schon frühzeitig immer daran „erinnert“ hat!

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