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Team 1 stellt sich vor

Reinhard

Vorname: Reinhard

Interessen:
Radreisen, Sport, Lesen, Musik, Leben

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Um auf eine neue und unkonventionelle Art und Weise ein wichtiges Thema in die Gesellschaft zu transportieren – und so eine Sensibilität zu erreichen.

Mein Motto:
Leben ... Lieben ... Lachen

Doris

Vorname: Doris

Interessen:
Radreisen, Lesen, Yoga, Kultur, Freundschaften pflegen, Entspannen

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Weil ich es als ehemalige Betroffene wichtig finde, dass wir als Pink Ribbon-Team die Menschen für das Thema Brustkrebsfrüherkennung sensibilisieren können, und dass sich aus einem Tabuthema ein Bewusstsein entwickelt für einen achtsameren Umgang mit dem eigenen Körper und dem eigenen Leben.

Mein Motto:
Zusammen denken.....leben.....weise werden.

Regina

Vorname: Regina

Interessen:
Radfahren, Paddeln, Schreiben, Handarbeiten und Fotografieren

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Auch dieses Jahr möchte ich (als im Jahr 2010 selbst Erkrankte) Betroffenen Mut machen, die gerade in Behandlung sind oder es noch vor sich haben.
Es lohnt sich durchzuhalten und zu kämpfen!

Mein Motto:
Tu es, solange du es kannst und hab Spaß daran, gib deine Träume und Wünsche nicht auf!

Claudia

Vorname: Claudia

Interessen:
Fahrradfahren, schwimmen, lesen, kochen, bewegen

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Als Betroffene ist es mir wichtig, das Bewusstsein und die Sensibilität in unserer Gesellschaft für das Thema Brustkrebs zu stärken. Das Radfahren und sportliche Bewegung haben mir während der Therapie meiner Krebserkrankung viel Kraft gegeben. Sportliche Betätigung ist meine Lebensversicherung!
Spaß an Bewegung, Menschen mit gleichem Ziel treffen, neugierig sein, eine gute
Sache unterstützen, .... Gründe genug!

Mein Motto:
Das Glück kommt zu denen, die lachen. (Japanisches Sprichwort)

Verena

Vorname: Verena

Interessen:
Radeln, Nähen, Musik, Neues entdecken

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Das Thema ist super wichtig, auch wenn man es gerne verdrängt. Und die Kombination aus 'etwas Gutes tun', sportlich aktiv sein, viele Leute erleben und Neues entdecken finde ich prima!

Mein Motto:
Per aspera ad astra - über rauhe Pfade gelangt man zu den Sternen.

Sarah

Vorname: Sarah

Interessen:

Musizieren - alleine oder in Gemeinschaft (Bratsche, Trompete, Gitarre, Klavier), Sport treiben (Joggen, Rad fahren, Schwimmen), Zeit mit Gott und guten Freunden verbringen, Backen, kreative Tätigkeiten

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:

Ich möchte gerne einmal an einer längeren Etappen-Radtour teilnehmen und habe von der besonderen Atmosphäre und der Freude gehört, die das Pink Ribbon Team erlebt und zusammenwachsen lässt. Mit meiner Familie kann ich nur im Urlaub Tagestouren unternehmen. Nun hat sich kurzfristig die Möglichkeit ergeben, schon ein Jahr früher als geplant ein Teil des Teams werden zu können. Da mir die Gesundheit von mir und allen anderen am Herzen liegt, möchte ich gerne dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen mehr auf gesunde Ernährung achten, krebsbegünstigende Lebensmittel meiden und regelmäßig Sport treiben, um körperlich fit und gesund zu bleiben.

Mein Motto:

Freue dich an der Welt, eile nicht und genieße jeden Tag, denn jede Stunde ist einzigartig!

Eintreffen | 18.09.2016 | Hotel Wyndham Garden Donaueschingen

Heute treffen die Teammitglieder von Team 1 im Hotel ein. Der erste Abend gilt dem gemeinsamen Kennenlernen und natürlich schon den Planungen für den Streckenverlauf am nächsten Tag. Bis zum Freitag, 30.09.2016, wird das Team viele hundert Kilometer zurücklegen, um dann in Kassel die Teammitglieder aus den anderen drei Teams kennenzulernen und zusammen den Abschluss der Radtour 2016 zu genießen.

Wir bedanken uns für dieses Engagement der Teammitglieder - ihr seid klasse! Ein lieber Dank geht auch an die Familienmitglieder, die während der Radtour ohne ihren lieben Partner auskommen müssen.

Ankunft 18.09.2016

Hotel Wyndham Garden, Donaueschingen

Tag 1 | 19.09.2016 Montag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Donaueschingen
Hotel: WYNDHAM Garden Donaueschingen | Hagelrainstraße 17 | 78166 Donaueschingen | Tel: +49 (0) 771 89 86 44 0 | www.wyndhamgardendonaueschingen.com

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Das Wyndham Garden Hotel empfängt den Gast im wunderbar lichtdurchfluteten Atrium mit Wasserfällen, Wasserlilien und Fischbecken. Hochwertige Materialien und ein freundliches und offenes Design unterstreichen die besondere Atmosphäre in diesem Hotel. Spontan und voller Freude kam die Zusage, unser Team für eine Nacht aufzunehmen. Vielleicht haben wir ja die Chance am Tag der Anreise noch den schönen Wellness- und Fitnessbereich zu nutzen. In jedem Fall werden wir gemeinsam im essen. Wir freuen uns auf den Start der Radtour 2016 im Wyndham Garden.

Die Etappen von und nach Donaueschingen können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Donaueschingen

Tagesbericht 19.09.2016

Sarah: Am Sonntag ist unser Radteam am späten Nachmittag komplett in Donaueschingen eingetroffen. In der weitläufigen Eingangshalle setzten wir uns nach dem Bezug der Zimmer mit einem Kaffee zusammen und lernten uns alle ein wenig kennen. Wir genossen die besondere Atmosphäre inmitten der plätschernden Goldfischteiche. Doris, Regina und ich bestaunten in einem Becken besonders große und dicke Fische. Sie waren bis zu 30 cm lang und bis zu 10 cm dick.

Zum Frühstück erwartete uns heute morgen ein sehr reichhaltiges Buffet mit Brot, Blätterteigteilchen, Müsli, Aufschnitt aller Art, Obst (Trauben, Apfel, Banane, Nektarine, Kiwi und drei Melonensorten), Kaffee, Saft, Rührei und Speck. Super! Kerstin, eine Bekannte von mir, die ich über die Pfadfinder in Magdeburg kenne, besuchte uns vor ihrer Arbeit. Obwohl es den kompletten Sonntag über regnete, hatten wir am Montag während der gesamten Radtour perfektes Radelwetter. Vormittags war sogar sehr viel blauer Himmel zu sehen und die Sonne war fast den ganzen Tag über bei uns. Kerstin erzählte uns, dass sie extra für uns für gutes Wetter und sicheres Radeln gebetet hatte.

Vor der Abfahrt kam noch die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Zwetschke zu uns in unser Hotel. Sie war 1998 selbst an Brustkrebs erkrankt und hat die Krankheit überlebt, obwohl ihre Heilungschancen damals nicht so gut waren. Sie engagiert sich sehr für die Krebsvorsorge und hat eine Selbsthilfegruppe gegründet.

Am späteren Vormittag ging es dann los - auf die längste Rad-Etappe unserer zweiwöchigen Tour. In der Altstadt gaben wir ersteinmal eines unserer Räder für eine Reparatur ab und besuchten in dieser Zeit die Kirche St. Johann und die Donauquelle. Das Wasser war kristallklar. Das heraufquellende Wasser sah man nicht, jedoch aufsteigende Luftblasen und die glitzernden Münzen am Grund des Beckens. Die Radtour nach Dettingen bei Horb war sehr schön und abwechslungsreich. Auf dem ersten Abschnitt, der „Wellenbahn“, fuhren wir durch Felder und Wiesen - ständig bergauf und bergab. Zum Ausgleich gab es anschließend viele entspannende Abschnitte, die relativ eben am Fluss entlang führten. Oft ging es auch durch den Wald, durch Wohnsiedlungen und an Bauernhöfen vorbei. In Rottweil bestaunten wir bei der Durchfahrt mit Kuchenpause die farbenprächtigen Gebäude in der Altstadt. 

Doris fuhr heute das Begleitauto und kam uns oft auf unserem Weg entgegen. Unsere Unterkunft, den Gasthof Adler in Dettingen, erreichten wir müde, aber glücklich gegen 19 Uhr. Insgesamt sind wir 5.15 Stunden geradelt und legten dabei 82,6 km zurück. Dabei arbeiteten wir uns über viele Anstiege verteilt 590 Höhenmeter die Berge hinauf. Gleich nach der Ankunft nahmen wir ein gutes Abendessen zu uns, bevor wir uns in unseren Betten für die nächste Etappe erholen. Heute gehen wir alle sehr früh ist Bett, da wir alle nach dem anstrengenden ersten Tag erschöpft sind. Gute Nacht!

Ankunft: Horb a.N.-Dettingen

Hotel: Gasthof Adler

Tag 2 | 20.09.2016 Dienstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Horb a.N.-Dettingen
Hotel: Gasthof Adler | Alte Straße 3 | 72160 Horb a.N.-Dettingen | 07482 230 | kontakt@adler-dettingen.de | http://www.adler-dettingen.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Traditionen sind etwas Besonderes, denn immer gilt es, historische Werte den aktuellen Zeitströmungen anzupassen, ohne dabei genau diese gelebten Werte aufzugeben. Im Falle des Gasthof Adler sprechen wir von einer über 250-jährigen Beherbungstradition, die noch immer offen für Neues ist und Gastfreundschaft spürbar lebt. Ländlich fein und familiär - besser kann man es nicht sagen. Der kleine Gasthof mit nur 13 Zimmern vermittelt sofort das Gefühl, angekommen zu sein. Dazu trägt vor allem auch das tolle Team bei. Und bei nur 13 Zimmern unser Team aufzunehmen, das finden wir schon echt großartig - einen lieben Dank an die Inhaber. Die Zimmer sind urgemütlich, die Küche bietet gutbürgerliche, schwäbische Küche und bei schönem Wetter lädt die Sonnenterrasse zu einem Kaffee ein. Wir werden es genießen und freuen uns.

Die Etappen von und nach Horb am Neckar können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Horb am Neckar

Tagesbericht 20.09.2016

Regina: Es ist so schön, doch dabei sein zu dürfen. Nachträglich 'reingerutscht, genieße ich die Zeit mit dem Team 1. Nach einer für mich sehr langen gestrigen Etappe waren es heute nur etwa 43 Kilometer. Es wurde eine sehr schöne Fahrt. Das Wetter blieb trocken, wofür wir alle natürlich dankbar waren. Am Morgen - nach dem Gespräch mit dem Ortsvorsteher Herrn Josef Nadj - ging es los. Eigentlich wäre es heute ein Mädelsrunde geworden, aber von Horb schlossen sich zwei ganz nette Schweizer Radler an. Johann und Christoph. So fuhren wir zu siebt in tolle Gespräche vertieft bis nach Rottenburg. Für mich ist es sehr schön, am Neckar entlang zu radeln und ich erwische mich immer wieder dabei, zu schauen, ob man da schön paddeln könnte … Als Paddler mit eigenem Kajak natürlich sehr verführerisch. Aber da ich es nicht dabei habe, genieße ich die Landschaft vom Rad aus. Rapsfelder und deren Duft, Wälder und Täler und was es alles so zu sehen gibt … In Rottenburg legten wir dann eine Pause ein. Reinhard stieß zu uns und Johann und Christoph verabschiedeten sich. Nach einem Kaffee zur Stärkung gingen wir in die große Kirche am Marktplatz. Nach einer kleinen Pause zum Innehalten nahmen wir Gesangsbücher zur Hand und sangen: „Von guten Mächten". Ein Lied, das für mich eine große Bedeutung hat, denn es war ein Abschiedslied meiner lieben verstorbenen Brustkrebsfreundin Heike. Auch Claudia hat dieses Lied durch eine schwere Zeit begleitet. Es klang so toll, ich danke meinen MitsängerInnen - es ging mir sehr ans Herz!! 

Jetzt lassen wir einen für mich sehr schönen Tag mit einem kleinen Stadtbummel in Tübingen ausklingen.

Ach ja: Von einem sehr schönen Zufall am heutigen Tag möchte ich noch berichten. Unterwegs haben wir bei einem Golfclub Halt gemacht, um eine Toilette aufzusuchen. Als wir fragten, ob man Pink Ribbon kenne, wurde uns dies eifrig bestätigt. Man nimmt nämlich jährlich an der Pink Ribbon Damentag-Serie teil! Genial! (aber Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht ;-)

Ankunftsort: Tübingen

Hotel: ibis Styles Tübingen 

Tag 3 | 21.09.2016 Mittwoch - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Tübingen
Hotel: ibis Styles Tübingen | Friedrichstraße 20 | 72072 Tübingen | +49 7071 75 88 0 | h9841-sl@accor.com | http://www.ibis.com/de/hotel-9841-ibis-styles-tuebingen/index.shtml

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Spontan und direkt kam die Zusage von Herrn Rau aus der Direktion des Hotels, unsere diesjährige Radtour zu unterstützen. Wir freuen uns sehr auf das neue und moderne ibis Styles Hotel und über die tolle Unterstützung, unser Team für eine Nacht aufzunehmen.

Vieles ist erwähnenswert, zum Beispiel: Frühstück und WLAN-Zugang sind kostenlose Leistungen des ibis Styles Tübingen. Vor den Toren der historischen Altstadt und nur wenige Meter vom Neckar mit seinen berühmten Stocherkähnen und dem Hölderlinturm entfernt liegt das Haus - sowohl für Touristen als auch Geschäftsreisende ideal. Zwölf der Hotelzimmer sind speziell auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet und verfügen beispielsweise über Verbindungstüren, sodass Sie hier auch für Familienradtouren eine schöne und geräumige Unterkunft finden. Das toll gestylte Haus bietet weiterhin ein Restaurant mit internationaler Küche und eine wirklich spannende Bar. Wer nicht wie wir mit dem Rad unterwegs ist kann den Fitness-Bereich nutzen oder natürlich, wie eventuell unser Team, den Wellness-Bereich.

Die Etappen von und nach Tübingen können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Tübingen

Team 1 mit Bürgermeister Palmer (in pinker Weste) und vom Ibis Hotel dabei
Stefan Rau (General Manager), Markus Schneck (Deputy General Manager) & Anna Bremer (Sales & Revenue Coordinator)
 

Tagesbericht 21.09.2016

Verena: Die frühe Ankunft im Hotel nutzten wir gestern noch für eine Erkundung Tübingens. Unfassbar aber wahr: zu Fuß! Wir erfreuten uns nicht nur an den schönen alten Gebäuden, sondern später noch an leckerer Küche. Aber noch vielmehr freuten wir uns, dass beim Essen Matthias zu uns stieß. Gern wollte er die kommende Etappe ein Stück begleiten. Allerdings die Nacht nicht unter der Brücke verbringen - freie Zimmer gab es nämlich leider keine. Schnell war über seinen Kopf entschieden, dass zwei Mitradlerinnen zusammenrücken würden und somit ein Zimmer für ihn zur Verfügung stand.

Heute morgen beginnen wir den Tag wie gewohnt, stärken uns am reichhaltigen Frühstücksbuffet - es gibt inzwischen Gerüchte, die besagen, dass eine der Mitradlerinnen der Latte Macchiatto Maschine ganz besonders zugetan ist. 

Wie auch in den vergangenen Jahren trifft uns der Oberbürgermeister Tübingens, Boris Palmer, am Hotel. Er betont, dass ihm die Sache wichtig sei und er sich hierfür immer gern die Zeit nähme. Danke dafür! Bevor wir uns in seiner und Matthias' Begleitung auf die Räder schwingen, verabschiedet sich noch das Management Team des Hotels Ibis Style von uns. Schön, dass wir eine Nacht in diesem neuen Hotel verbringen durften.

Herr OB Palmer begleitet uns bis zum Ortsausgang, wo das Team die vorgefundenen Materialien für eine kurze Aufwärmpause nutzt. 

Wie auch in den vergangenen Tagen wartet der Neckartalradweg mit wunderschönen Landschaften auf uns. Und heute dann auch noch mit strahlendem Sonnenschein. Kurz vor Neckartenzlingen macht sich Matthias auf den Rückweg. Natürlich nicht, ohne dass wir vorher ein Selfie Bild mit ihm machen.

Bei unserer Kaffeepause kommen wir ins Gespräch und stoßen wie so oft auf positives Feedback. Wir bekommen sogar berichtet, dass das Bäckerteam für die Kollegin, die sich bislang gegen die Vorsorge gewehrt hat, einen Termin vereinbart hat. Das ist noch echter Zusammenhalt unter Kolleginnen. Frisch gestärkt radeln wir also weiter. Und bei einem Wetter wie diesem kommt was kommen muss: Der nächste Badesee gehört uns! Von wegen, Frauen seien das schwächere Geschlecht. Mutig stürzen sich die Schwimmerinnen in die Fluten.

Während wir uns wieder ein wenig trocknen, spielt Regina uns exklusiv ein Solo auf ihrer Trompete. Langsam aber sicher wird das Team „Sonnenblume“ zum Team „Musik&Gesang“ ... :-)

So ermuntert stellen wir uns den weiteren Kilometern und erreichen schließlich nach insgesamt 46.7 Kilometern am frühen Nachmittag das Hotel Princess in Plochingen.

Ankunft: Plochingen

Hotel: Princess - wir freuen uns auf unsere lieben Gastgeber, bei denen wir schon im letzten Jahr übernachten durften.

Tag 4 | 22.09.2016 Donnerstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Plochingen
Hotel: Hotel Princess | Widdumstraße 3 | 73207 Plochingen | 0049 (0)7153 605 - 0 | 0049 (0)7153 605 - 499 | reception@hotel-princess.de | www.hotel-princess.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Der Name des Hotels ist Programm - so die Aussage unseres Teams aus dem letzten Jahr. Man fühlte sich königlich umsorgt und würde jederzeit wiederkommen. Das Drei-Sterne-Haus Princess in Plochingen liegt im Zentrum der Stadt, ist wunderbar individuell ausgestattet und verbindet gelebte und spürbare Gastfreundschaft mit spannender Kunst, die nie aufdringlich ist. Herrlich - wir lieben das. Unterstrichen wird das alles durch konsequente Arbeit an nachhaltigen Hotelinstallationen - bis hin zum eigenen Blockheizkraftwerk, E-Mobil-Tankstelle und Fair-Trade-Produkten.

Die Inhaber leben ihre Leidenschaft für Kunst und umsorgen die Gäste mit viel Lebensfreude und Offenheit. Schon im letzten Jahr war klar - sollte die Pink Ribbon Radtour wieder in Plochingen Station machen, ist das Hotel Princess dabei. Und weil wir so gerne hier waren und uns Plochingen so gut gefallen hat, kommen wir voller Vorfreude wieder.

Die Etappen von und nach Plochingen können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

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Tagesbericht 22.09.2016

Claudia: Im Hotel Princess können wir sehr gut unser "Krönchen richten" und uns erholen. Es ist meine bisher entspannteste Nacht mit dem schönsten Zimmer, dem bequemsten Bett und dem besten Frühstück. Ich fühle mich herrlich ausgeschlafen.

Heute ist klar, dass es keinen Regen geben wird. Prima! Ich packe meine Regensachen aus dem Rucksack aus und stattdessen wieder den Badeanzug und die Sonnenmilch ein. Ob wir wohl auch heute einen Baggersee zum Baden finden werden?

Entlang am Neckar rollen wir nach Esslingen. Die Burganlage erklimmen wir mit 24% Steigung. Wir blicken auf die Altstadt, hören das Zwölf-Uhr-Läuten, beobachten Kinder, die mit ihren Müttern auf der Wiese hüpfen, Grundschulkinder bestimmen Blätter und Blumen. Hoch über der Stadt genießen wir die Sonne und die Ruhe.

Die heutige Cappuccinopause findet vor dem Rathaus statt. Esslingen hat eine sehr hübsche Altstadt mit künstlerisch hergerichteten Häusern.

Heute verlassen wir die Komfortzone "Neckarradweg" und wagen das Abenteuer durch die Weinberge und den Wald und bekommen von dem Mountainbiker Sascha und diversen anderen Radlern Tipps, wie wir radeln können, um an unser Ziel zu kommen. Diese Strecke ist so sehr nach meinem Geschmack: Knackige Steigungen mit berauschenden Ausblicken! Alle schaffen wir die neue Herausforderung! Mädels ich bin stolz auf uns! Reinhard fährt heute den Sprinter und ist leider bei dieser Tour nicht dabei! Natürlich finden wir in der Höhe keinen See zum Baden. Na ja, vielleicht morgen?

Wir treffen nach einer schnittigen Abfahrt durch die Weinberge in Stetten im Remstal ein, im Elternhaus von Sarah, die heute leider unser Team verlassen wird. Ihre Mutter hat leckeren Apfelkuchen gebacken, Mousse au chocolat zubereitet und für uns auf der Sonnenterrasse gedeckt. Wir bedanken uns für diese sehr herzliche Gastfreundschaft.

Mit unserem Sprinter fährt uns Reinhard nach Dürrn, zu Doris und seiner Wohnung. Da wir in Bietigheim-Bissingen keine Zimmer für uns buchen konnten und Doris und Reinhard genug Platz haben und das Team gerne zu Gast haben wollen, schlafen wir hier in ihrer Wohnung. Danke dafür! Unterwegs ist viel Verkehr, wir stehen im Stau und sind leicht genervt: Alle sind wir uns einig, dass es auf dem Rad so viel entspannter ist.

Ankunft: Bietigheim-Bissingen

Hotel: Privat

Tag 5 | 23.09.2016 Freitag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Bietigheim-Bissingen
Rathaus | Marktplatz 8 | 74321 Bietigheim-Bissingen

Abfahrt: 09:30 Uhr am Rathaus

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Team 1 mit Bürgermeister Joachim Kölz
 

Tagesbericht 23.09.2016

Doris und Reinhard: 

Ungewöhnlicherweise reisten wir heute früh ein Stück mit dem Begleitfahrzeug an, wir mussten überbrücken. Am Abend war es zudem etwas später geworden - das gemütliche Zusammensitzen bei Wein und Käse und in Lommelhosen und Jogginghosen (da wir privat untergebracht waren) war einfach zu schön.

Am Rathaus wurden wir schon vom Bürgermeister Joachim Kölz erwartet. Schnell kamen wir ins Gespräch. Wir erfuhren, dass Bietigheim zum Kreis der Fairtrade Städte gehört, die sich bemühen, fair gehandelte und produzierte Produkte zu vertreiben. Wir bekamen zur Stärkung leckere Fairtrade Obst Riegel geschenkt, Power für die nächsten Kilometer des Tages. Ein Rundgang durch die Stadt brachte uns viele schöne Ein- und Ausblicke in eine gelungene Altstadtsanierung. Kleine Gassen mit vielen Läden und verwinkelten Hinterhöfen, die schöne Cafés und Restaurants haben und zum Verweilen einladen. 

Die Weiterfahrt führte uns zuerst ins Mettertal und dann ins Enztal. Vaihingen an der Enz war unsere nächste Station. Hier bekamen wir Verstärkung für unser Team. Es begleiteten uns einige Radler des ADFC aus Pforzheim über Mühlacker nach Pforzheim zum Hotel Residenz. Wir sagen ganz herzlichen Dank für die Unterstützung! 

Wie sehr sich das Hotel auf unser Kommen freute, spürten wir schon bei der Anmeldung, wo an der Theke bereits auf unsere Aktion aufmerksam gemacht wurde.

Jetzt blieb uns nur noch kurz Zeit zum Umziehen, denn am Abend wartete ein besonderes Ereignis auf uns: Zusammen mit dem Siloah St. Trudpert Klinikum fand im Krankenhaus eine Lesung von Pink Ribbon Deutschland statt. Petra Zahrt – „Auf den zweiten Blick. Brustkrebs. Ein Lesebuch.“  sowie Natalie Kriwy – „14/09 Tagebuch einer Genesung“. Beide Autorinnen beleuchten in ihren Büchern die Zeit ihrer Brustkrebserkrankung.

Herr Dr. Wagner vom Krankenhaus begrüßte zahlreiche Gäste und einige Organisationen, die in der Krebsvor- und -nachsorge aktiv sind. Die AOK Nordschwarzwald, Frauke (Frauen nach Krebs), die psychosoziale Beratungsstelle und natürlich unser Radteam.

Die Lesung sowohl von Petra Zahrt als auch von Natalie Kriwy berührte uns alle sehr. Sie gewährten uns tiefe Einblicke in ihre persönliche Gefühlswelt während ihrer Brustkrebstherapie. Beide Autorinnen zeigten auf, wie wichtig es ist, den eigenen Weg zu finden, um sich mit dem Krebs auseinanderzusetzen und ihn zu besiegen. Dabei wurde eines ganz klar: Es gibt viele Wege - und auch schöne Momente. Vor allem gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich sein Leben zurückzuerobern. Und wenn es dann manchmal anders ist als zuvor, dann ist das genau richtig so.

Gemütlich saßen wir zum Abschluss bei einem Abendessen zusammen, Petra Zahrt hatte ihren Mann Thomas dabei und Christina von Pink Ribbon Deutschland gesellte sich ebenfalls noch zu uns. Wir erzählten und lachten viel zusammen. Ein wunderbarer Abend!

Ankunft: Pforzheim

Hotel: Residenz Pforzheim

Tag 6 | 24.09.2016 Samstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Pforzheim
Hotel: Hotel Residenz│Stuttgarter Straße 55│75179 Pforzheim│Telefon +49 7231 5690 0│Telefax +49 7231 5690 569│info(at)residenz-pforzheim(dot)dewww.residenz-pforzheim.de 

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Moderne Zimmer, viel Platz und ein sehr gutes Frühstück garantieren uns einen guten Start in den neuen Tag. Auf der Wilferdinger Höhe gelegen bietet unser Übernachtungshotel Residenz einen tollen Panoramablick aus dem Frühstücksrestaurant auf der 6. Etage. Umsorgt wird man vom freundlichen Team des Hotels und dort bekommt man auch gute Tipps für Ausflugsziele in der Stadt - und wer weiß, vielleicht auch für einen außergewöhnlichen Einkauf von Schmuck? Wir lassen uns überraschen und freuen uns auf das Hotel.

Wer nach Pforzheim kommt, sollte sich das Schmuckmuseum nicht entgehen lassen. Schließlich ist Pforzheim die Goldstadt und die älteste Schmuckstadt in Deutschland.

Die Etappen von und nach Pforzheim können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

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Team 1 mit Rolf Constantin (Gemeinderätlicher Stellvertreter von Herrn Oberbürgermeister Hager) und - 3. v. r. - Sibylle Tödter (Hoteldirektorin des Hotel Residenz Pforzheim)

Tagesbericht 24.09.2016

Verena: KUrven KUnstvoll KUltivieren...so fassen wie diesen Tag zusammen. 

KUnstvoll war das Obst im Hotel Residenz geschnitten, mit dem wir uns für die KUrven an Enz, Rhein und Lahn sowie die KUlturellen Highlights entlang der Strecke stärkten. Der ehrenamtliche stellvertretende OB der Stadt Pforzheim, Rolf Constantin, und die Hoteldirektorin Sibylle Tödter nahmen sich die Zeit für anregende Gespräche mit uns und betonten jeweils, wie wichtig sie unsere Aktion finden und wie gerne sie uns unterstützen. Beide legten uns noch die Ausstellung 'Rom 312' im Gasometer als absolutes Muss ans Herz. 

Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns dann frohen Mutes auf die Strecke. Wie auch am Tag zuvor führte unser Weg zunächst an der Enz entlang. Wo vor einigen Jahren das Wasser noch wie in einen Kanal gepresst seine Reise machte, kurvt die renaturierte Enz nun durch Pforzheim. Auf dem Weg zum Gasometer stolperten wir dann über kunstvoll gestalte Kurven. Die bekannte Pforzheimer Künstlerin Viola stellte am Emiliensteig ihre "Pinkfarbenen Dessous" aus. Wie passend! Ein angeregtes Gespräch entspann sich. Und so begeistert wie wir von ihren Bildern waren, so bemerkenswert fand sie unsere Aktion. 

Und - vielleicht war sie ja sogar so begeistert, dass wir demnächst eine kleine Überraschung für euch haben.

Weiter ging es  beschwingt und wieder einmal in  der Überzeugung bestärkt, dass es keine Zufälle gibt, ins Gasometer Pforzheim. Hier schmiegt sich das Werk "Rom 312" kunstvoll an die Kurven des Gaskessels und sorgt für jede Menge kultivierte Gespräche. Der Andrang ist groß, aber wir wurden mit offenen Armen empfangen. 

Bevor uns das Kunstwerk in seinen Bann zieht, ist es ein Aussage des Künstlers Yadegar Asisi, der tiefen Eindruck hinterlässt: "Warum muss man den Unsinn, den man damals schon gemacht hat, heute fortführen." Nachdem wir die im Bild versteckte Bierflasche gefunden hatten und um Jahre gealtert waren (Tag und Nacht wechseln alle 10 Minuten), machten wir uns mit dem Bus auf in Richtung Rhein. 

Kurz hinter St. Goar ging es zurück auf die Räder. Wir genossen nach dem Stehen im Stau den Fahrtwind um die Nase, den Blick auf Rhein Kurven sowie auf den kultivierten Weinbau an den Hängen. Kunstvoll war in einem Feld sogar ein Gesicht gezeichnet. Da die Fähre aber rief, blieb keine Zeit für ein Foto.

In Lahnstein führte uns unser Weg dann an den dritten Fluss für diesen Tag: die Lahn. Hier geht es in den Kurven wesentlich kultivierter zu als am belebten Rhein. 

Der Tag endet für uns in Bad Ems. Im Haus Lindenbach kultivieren wir dann bei einem kunstvoll hergerichteten Buffet inklusive Dessert unsere eigenen Kurven :-)

Ankunft: Bad Ems

Hotel: Ferienhotel Lindenbach

Tag 7 | 25.09.2016 Sonntag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Bad Ems
Hotel: Ferienhotel Lindenbach | Lindenbach 28 | 56130 Bad Ems | Tel.: 02603 977-0 | Fax: 02603 977-407 | E-Mail: Horst.Linnemeyer@bsw24.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Spontan und direkt hat uns Herr Linnemeyer vom Ferienhotel Lindenbach seine Unterstützung zugesagt. Wir freuen uns sehr und bedanken uns für die Aufnahme unseres Teams während der Radtour 2016.

Das Ferienhotel Lindenbach gehört zur Gruppe der Stiftung BSW-Hotels und bietet seinen Gästen auf einer kleinen Anhöhe über Bad Ems behagliche und große Zimmer mit schönem Blick über die Stadt. Das reichhaltige Frühstück sowie ein gemütliches Abendessen im Restaurant, oder vielleicht bei schönem Wetter im Biergarten, sorgen für Entspannung nach anstregenden Radtourtagen. Und die eventuell müden Gelenke finden ihre Entspannung in der hauseigenen Sauna. Wir freuen uns auf unseren Besuch im Ferienhotel Lindenbach.

Die Etappen von und nach Bad Ems können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Ems

Tagesbericht 25.09.2016

Verena: Serendipity. Ein glücklicher Umstand. Für mich persönlich das Wort des Tages. Nach drei aus allerlei Gründen für mich persönlich eher durchwachsenen Tagen, fügte sich heute alles wundervoll zusammen. Da uns heute leider weder Bürgermeister noch Mitradler erwarteten, konnten wir ganz gemütlich in den Tag starten. Mir als Morgenmuffel erleichterte das einiges. 

Wetter und Strecke sind herrlich. Nach einem knackigen Anstieg finden wir das Kloster Arnstein. Wunderschön gelegen. Es wird für ein Konzert geprobt. Orgelkonzert. Zwei Tage zu spät komme ich endlich dazu, ein Lichtlein zu entzünden. Es liegt eine Postkarte aus. Mit einem Herz aus Teelichtern. Wie das, das wir vor zwei Jahren auf meiner ersten Tour genau an diesem Tag gelegt hatten. Serendipity. Dem Ratschlag unterwegs getroffener Ortskundiger folgend entscheiden wir uns später, nicht den offiziellen Radweg zu fahren, sondern an der Lahn zu bleiben. Wir überholen Vater mit Sohn. Sie uns später. Dann sehen wir sie wieder. Ich will ein Bild einer Schleuse. Der Vater fragt, ob ich ein Pflaster habe. Da sehe ich es. Der Sohn ist in der Kurve auf Kies gestürzt. Und hat sich anständig verletzt. Glücklicherweise habe ich ja mein Erste Hilfe Set dabei. Serendipity. Wir kommen in Limburg an. Die Direktorin erwartet uns. Ganz in pink gekleidet. Ihre Lieblingsfarbe. So eine unfassbar herzliche Begrüßung!! Auf den Zimmern ein Cupcake mit pinker Schleife. Und ein Radreparatur Set inklusive Kleber. Ich muss meine Sonnenbrille kleben. Serendipity ...

Claudia: Juchhu! Eine Sauna in unserem Hotel in Bad Ems. Nach dem Abendessen entspannen wir in der Hitze. Müde und zufrieden schlafe ich dem Tag entgegen, für mich dem gefühlt bislang schönsten Tag. In Bad Ems stelle ich mich dem Selbstversuch und trinke Heilwasser. Eines ist sicher, nicht alles, was gesund sein soll, schmeckt. Grausam! :-) An der Lahn entlang kurbeln wir uns Richtung Limburg. Mich treibt die Sehnsucht an, da uns Jörg, mein Mann, besuchen wird. Welch ein Empfang im Hotel, eine interessante Stadtführung durch die Direktorin unseres Hotels, ein super Italiener, empfohlen von unserem Freund Matthias. 

Doris: Der Tag begrüßt uns heute wieder mit Sonne - blauer Himmel pur. Heute bin ich für den Sprinter verantwortlich, nehme mir vor, immer wieder dem Team entgegenzufahren. In Obernhof steige ich aufs Rad. Der Weg führt durch den Wald steil nach oben zum Kloster Arnstein. Dort treffe ich mein Team. Unser Weg führt in das Kloster hinein, Stille und Platz für Ruhe. In Obernhof frönen wir den Gelüsten … es gibt Schokoeis und Kaffee. Ich fahre weiter mit dem Sprinter nach Diez. Es geht bergauf, unten im Tal glitzert die Lahn und sendet Grüße nach oben. Es sind friedliche ruhige Momente, der Herbst kündigt sich an, ich gehe spazieren. Knisternde verformte braune Blätter rascheln unter meinen Füßen. Weit oben dringt freudiges Lachen der Kanufahrer unten auf der Lahn an mein Ohr. In Gedanken verweile ich bei meinem Team, stelle mir vor, was sie mit ihren Augen und Ohren an diesem schönen Tag, der vor Lebendigkeit nur so sprüht, wahrnehmen. Ich habe das Gefühl, wir sind in den letzten Tagen zusammengewachsen. Wir lachen gemeinsam, erleben schöne Momente. Es bleibt aber auch Raum für Rückzug … ich fühle mich wohl in unserem Team. Nach Holzappeln schlängelt sich die Straße bergauf. Es ist heiß, die Autofenster sind geöffnet. Häuserfassaden reflektieren Töne. Links liegt glitzernd der Herthasee. Einen Moment verweile ich und denke darüber nach, schwimmen zu gehen. Ich tue es nicht, ich will weiter zu meinem Team. An der Lahn entlang treffe ich auf meine pinke Truppe und freue mich so, sie zu sehen. Am Abend kommt Jörg, Claudias Mann, dazu und wir verbringen gemeinsam einen wunderschönen Abend.

Ankunft: Limburg

Hotel: Vienna House

Tag 8 | 26.09.2016 Montag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Limburg
Hotel: Vienna House | Schiede 10 | 65549 Limburg | Tel.: +49 6431 207 0 |  info.easy-limburg@viennahouse.com | www.viennahouse.com/de/easy-limburg/das-hotel/uebersicht.html

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Völlig spontan und mit viel Herzlichkeit kam die Zusage des Vienna House, unser Team für eine Nacht aufzunehmen. Die Einstellung des Hotelteams wird durch folgende Beschreibung in der Unternehmensbeschreibung am besten deutlich: "Es geht darum, ein echter Gastgeber und man selbst zu sein, keine Maske zu tragen, nicht in hunderten Standards zu erstarren. Wir hinterfragen, was unser Gast wirklich will und handeln danach. Und schließlich bereiten wir Gästen einfach Freude."
Die Zimmer sind großzügig geschnitten und die Mitarbeiter haben immer ein offenes Ohr für Fragen und geben tolle Tipps für die Stadt. In nur 3 Minuten erreicht man die Altstadt zu Fuß und dies sollte man sich auch gönnen, denn Limburg ist sehenswert. Wir freuen uns auf das besondere Hotel und auf die schöne Stadt Limburg an der Lahn.

Die Etappen von und nach Limburg können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Limburg

Das Pink Ribbon Radteam mit Herrn Dr. Marius Hahn, Bürgermeister von Limburg (ganz rechts im Bild), Nicole Menne, Hoteldirektorin (in der Mitte) und Steffen Hofmann, Direktionsassistent (2.v.l.)
 

Tagesbericht 26.09.2016

Unser Start am Vienna Hause in Limburg war genau so herzlich wie der Empfang gestern Abend. Zu unserer Verabschiedung kam Bürgermeister Marius Hahn, der uns die Kopie einer Geldspende für die deutsche Krebshilfe überreichte. Er betonte wie wichtig unsere Aktion sei und bedankte sich auch im Namen der Stadt für unser Engagement. Von Nicole Henne erhielten wir noch einmal eine ganze Portion der leckeren Muffins mit der pinken Schleife - und wurden für nächstes Jahr wieder eingeladen. Wir haben uns im Vienna House sehr wohlgefühlt! Dann ging unsere heutige Fahrt los.

Trotz einer kleinen Umleitung erreichten wir bald den Radweg und konnten an der oberen Mühle noch einmal einen schönen Blick auf Dom und Stadt werfen. In Runkel erwartete uns schon das Begleitfahrzeug, das heute von Reinhard gefahren wurde, und wir konnten Wasser und Obst nachtanken. Leider hatte sich die Sonne heute zum ersten Mal versteckt und so konnten wir die tollen Spiegelungen der ruhig fließenden Lahn nicht gut fotografieren.

Da heute Montag ist hatten wir auf unserem Radweg keinerlei Verkehr und genossen die Stille der Landschaft. Kurz vor Weilburg verschaffte uns eine handbetriebene Bahnschranke eine Pause, die wir gerne für einen Kaffee nutzten. Hinter Weilburg war es dann leider aus mit der Ruhe. Bundesstraße und Landstraßen brachten eine Geräuschkulisse, die wenig Spaß machte.

Wir waren froh als Wetzlar in Sicht kam. Hier wartete eine letzte Herausforderung auf uns: Eine anspruchsvolle Bergwertung zu unserem Hotel, wo schon alles für unsere Ankunft vorbereitet war. Auch hier war die Rezeption mit unserem Emblem geschmückt und so fühlten wir uns sofort gut aufgehoben. Was für eine schöne Geste! Das gleiche galt für unsere Räder, die sogar im Hotel übernachten dürfen! 

Ankunft: Wetzlar

Hotel: Michel Hotel Wetzlar

Tag 9 | 27.09.2016 Dienstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Wetzlar
Hotel: Michel Hotel Wetzlar | Bergstraße 41 | 35578 Wetzlar | +49 (0) 6441 - 41 70 | info@michelhotel-wetzlar.de | www.michel-hotels.de, www.michelhotel-wetzlar.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Unser Radtour macht erstmalig Halt in Wetzlar und schon allein wegen des schönen Hotels werden wir wohl nicht zum letzten Mal hier sein. Das 4 Sterne Haus Michel in Wetzlar bietet den Gästen ein rundum Wohlfühlpaket mit großzügigen Zimmern, einem Wellnessbereich mit Schwimmbad und den Restaurants "Charlotte" oder "Die Weinstube" sowie einer Sportsbar "Champs". Hier gibt es hessische und internationale Leckereien. Besonders klasse: Kinder bis 16 Jahren übernachten im Zimmer der Eltern kostenfrei - das ist ein Wort! Wir freuen uns auf das tolle Haus und die freundlichen Mitarbeiter und senden einen Dank an die Hotelleitung für das überaus freundliche Engagement.

Die Etappen von und nach Wetzlar können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

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Team 1 mit Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner (2.v.l.), Tina Keiner, Reservierung (Mitte) sowie Martin Blum, Hoteldirektor (2.v.r.)

Tagesbericht 27.09.2016

Nach den knackigen Höhenmetern gestern stand uns abends nicht mehr der Sinn danach, die Altstadt von Wetzlar zu erkunden. Wir ließen den Abend bei einem Essen ausklingen und freuten uns sehr, dass sich Regina wieder auf dem Weg zu uns befand. 

Heute Morgen werden wir von Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner begrüßt. Er selbst ist begeisterter Radfahrer und berichtet von den Bemühungen der Stadt, noch radfreundlicher zu werden. Er empfiehlt uns ganz besonders, den Dom zu Wetzlar zu besichtigen. Dieser ist in dreierlei Hinsicht beachtenswert: Zum einen war Wetzlar nie Bischofssitz. Zudem sind verschiedenste Baustile zu entdecken. Im 14. Jahrhundert sollte der Dom durch einen Neubau erweitert werden, wobei allerdings die Stadt bankrott ging. Und ganz besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass beide christliche Konfessionen den Dom nutzen. 

Um für den Abschluss in Kassel gut gewappnet zu sein, machten wir uns nach der Dombesichtigung auf die Suche nach pinkfarbenem Zubehör. Fündig werden wir in der Bastlerzentrale Wetzlar. Frau Berit Weller nimmt sich nicht nur die Zeit, mit uns zu basteln. Sondern sie schenkt uns auch noch die Materialien. Was für ein großartiger und spontaner Einsatz. Wir versprechen Bilder aus Kassel zu schicken.

Über die wunderschöne Alte Lahnbrücke verlassen wir dann die Stadt in Richtung unseres ersten Stopps: Gießen. Nach der gestrigen Etappe scheint sich der Radweg heute vorgenommen zu haben, wieder alles wett zu machen. Der Weg schlängelt sich durch Felder und gelegentlich auch an der Lahn entlang. Die Sonne strahlt. Der Belag ist gut. Da ist Radeln fast wie Fliegen. In Gießen erwartet uns Reinhard, der heute für das erste Stück den Begleitwagen übernommen hat. Und er spürt, dass wir nach gestern ein wenig Seelenpflege gebrauchen können :-) er erwartet uns mit Pralinen. Dazu gibt es noch ein Kaltgetränk in Strandkörben. 

So gestärkt können wir uns nicht nur auf die restliche Strecke nach Marburg machen, sondern auch einen Hochsitz erklimmen und die Pink Ribbon Fahne hissen.

Das Team ist heute Abend auf zwei Hotels aufgeteilt. Trotzdem gehen wir zusammen zum Essen. Claudia gibt uns noch eine kleine Führung durch ihre alte Heimatstadt Marburg und wir spinnen Ideen, welche Romane man in den mittelalterlichen Gassen stattfinden lassen könnte...

Ankunft: Marburg

Hotel: Fasanerie und Hotel im Kornspeicher

Fasanerie Marburg
Hotel im Kornspeicher Marburg

Tag 10 | 28.09.2016 Mittwoch - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Marburg
Hotel:
Fasanerie | Zur Fasanerie 15 | 35043 Marburg | 06421 / 9741-0 | info@hotel-fasanerie.de | http://www.hotel-fasanerie.de

und

Hotel im Kornspeicher | Molkereistraße 6  | 35039 Marburg | (0 64 21) 9 48 41 - 0  | info@hotel-kornspeicher.de | http://www.hotel-kornspeicher.de/

Abfahrt: 09:30 Uhr vor dem Rathaus

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Aufgrund der guten Buchungssituation in Marburg ist unser Team heute an zwei Standorten zur Übernachtung untergebracht.

Hotel Fasanerie
Etwas außerhalb von Marburg, direkt am Waldrand, liegt das Hotel Fasanerie. Seit über 50 Jahren wird das Haus durch die Inhaberfamilie geführt. Die großzügigen Zimmer bieten allen Komfort und die nötige Ruhe nach einem anstregenden Tourtag. Das Restaurant verwöhnt mit leckeren Speisen und die Sonnenterrasse lädt an warmen Abenden zum Verweilen ein. Und wer möchte, kann die müden Glieder in der hauseigenen Sauna entspannen.

Hotel im Kornspeicher
Das Hotel im Kornspeicher befindet sich im Süden von Marburg. Die modernen Zimmer zeichnen sich durch hohen Wohnkomfort aus und sogar Menschen mit Pflegebedarf finden hier individuelle Ansprache mit Lösungen für nahezu alle Wünsche. Nachhaltigkeit ist hier nicht nur ein Wort sondern wird über wärmeisolierte Fenster, Erdwärme und Solarenergie jeden Tag gelebt. Es gibt eine tolle Bar und einen sehr schönen Saunabereich.

Wir freuen uns auf Marburg!

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Das Team 1 mit Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister der Stadt Marburg

Tagesbericht 28.09.2016

Regina: Nach dem Treffen mit Oberbürgermeister Dr. Spies wurde das Team Sonnenblume durch Claudia umgetauft auf Team Gerbera. Sie überraschte uns mit einer pinken Gerbera, die sie am Blumenstand vor dem Rathaus kaufte. Ein schöner Farbtupfer an unseren Rädern, der im Moment neben mir steht, während ich schreibe. Danke liebe Claudia! Solche Kleinigkeiten können doch einen Tag schön beginnen oder auch enden lassen, aber dazu komme ich später…

Bevor es auf unsere heutige Etappe ging, schlenderten wir noch ein wenig durch Marburg. Wir gingen in die Elisabeth Kirche. Dort saßen Jugendliche. Verena hörte ganz gespannt zu, was der Betreuer erzählte, denn sie erkannte sofort, dass sie aus Berlin kamen. Als wir wieder draußen an der Ampel warteten, sprach uns der Betreuer an. Sie haben heute schon mit 5 von uns an einem Tisch gesessen. So erzählte er, dass sie Team 3 in Bad Berleberg getroffen haben im Hotel. Zufälle gibt's :)

In einem Woll- und Stoffgeschäft kamen wir ins Gespräch mit den Verkäuferinnen. Verena entdeckte und kaufte Stoff und Doris Sockenwolle. Claudia bot Doris an, ihrer 92jährigen Oma Annemarie den Auftrag zum Socken Stricken zu geben, da die das sehr gerne macht. Im Restaurant Gartenlaube nahmen wir einen Kaffee. Ich wurde daran erinnert, dass es für mich bald wieder nach Bayern zurückgeht, denn der Restaurantbesitzer trug eine Lederhose. Beim Bezahlen erzählte er uns, dass er auch Betten zum Übernachten hat. Wäre doch bestimmt was für die nächste Radtour.

Und dann starteten wir. Fuhren von der Lahn an die Ohm, bergauf und bergab bis an die Schwalm. Für mich als Paddler war die Lahn der schönere von den beiden Flüssen. Viele halbrunde Wasserstufen habe ich gesehen, die meine Blicke auf sich zogen. Ein schöner Fluss zum Bootswandern. In Neustadt zur Kaffeepause nahmen wir Doris wieder in Empfang, die uns vom Hotel mit dem Rad entgegenkam, sie hat sich heute um das Begleitfahrzeug gekümmert. Die arme hatte auf ihrem Weg zu uns ganz schön mit dem Gegenwind zu kämpfen. Apropos Wind, heute war ein grauer, insgesamt windiger Tag, an dem wir schon ab und zu dachten, ob es eine gute Idee war, die Regensachen nicht dabei zu haben. Aber das Wetter hielt durch und zum Abend kam sogar noch die Sonne raus.

Die letzten Kilometer fuhren wir auf dem Rotkäppchenradweg. Das sollte wohl die Einstimmung sein für unsere Ankunft. Ganz überraschend für uns, aber auch für Claudia, empfingen uns ihre Eltern Uta und Dietmar und ihre Tante Wilma ganz herzlich an unserem Hotel. Fast wie im Märchen Rotkäppchen (Wein und Kuchen) hatten sie Sekt und Käselaugengebäck dabei. Eine tolle Idee und man merkte, sie sind total stolz auf ihre Tochter. Uta freute sich, uns persönlich zu sehn, denn sie alle verfolgen die Radtour ganz gespannt vom ersten Tag an. Sie hatte uns schon vorher total ins Herz geschlossen und zieht ganz viel Kraft aus diesem Treffen. Es war einfach toll diese Überraschung! Danke, denn auch uns tut so was gut - zu merken, dass es auch bei anderen etwas auslöst. Hoffnung, Mut vermittelt, genau das, warum ich 2013 das erste mitgeredet bin und auch bei meiner nun vierten Tour ist es immer noch dieser Gedanke, der zählt.

In dem Buch, das auf meinem Zimmer liegt, entdeckte ich vorhin dies hier: "Die große Herausforderung annehmen, unseren Kindern Nestwärme und Orientierung zu geben. Ihnen Aufmerksamkeit, Anerkennung, Zeit schenken, um sie lachen zu sehen und ihre Tränen zu trocknen. Wertschätzende Worte für sie zu finden, ihnen die Hand zu halten, an ihrem Leben Anteil zu nehmen und ihnen ein Vorbild zu bieten. Werte weitergeben, zusammenhalten. Ihnen Kompass zu sein für einen selbstständigen weiten Flug!" Ich find das irgendwie passend für den Empfang von Uta, Dietmar und Wilma, die wir leider dann wieder fahren lassen mussten.

Im Hotel, wo wir herzlich aufgenommen wurden, saßen wir später dann gemütlich beim Abendbrot zusammen, oder, wie sagt Doris: bei einem gaumenumschmeichelnden Essen. Es war sehr lecker! Nach dem Essen haben wir noch mal unsere Räder besucht, die dürfen doch glatt im mit Teppich ausgelegten Saal übernachten und können dabei auch noch Musik hören! Ob die Räder da wohl morgen überhaupt noch wegwollen? :) In dem Saal haben wir nun endlich mal unsere Tanzschritte geübt für Freitag ... ob ich das schaffe? Tue mich da noch etwas schwer …

Noch ein paar Zeilen zum Schluss aus dem Buch, denn genauso genieße ich die Zeit beim Radeln: "Der Anblick der Pflanzen nährt unsere Seele, entspannt unseren Geist. Die Flora versorgt unseren Körper. Die Tierwelt zeigt uns die ungeahnte Vielfalt des Lebens." Ich freu mich auf die letzten zwei Tage mit meinem Team, es ist eine tolle Zeit mit euch, danke!!!

Ausschnitte aus dem Buch: Heute, hier, jetzt - Ein Reiseführer durchs Leben von Katharina Thor und Nicolas Prizzotti

Ankunft: Schwalmstadt

Hotel: Rosengarten

Tag 11 | 29.09.2016 Donnerstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Schwalmstadt
Hotel: Hotel Restaurant Rosengarten | Muhlystr. 3 | 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain |  Tel. 06691 94700 | info@hotel-rosengarten.org | www.hotel-rosengarten.org

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Das Rosengarten ist ein kleines, von den Inhabern liebevoll geführtes Haus. Seit 140 Jahren (!), also seit 1876, dient das wunderschöne Fachwerkhaus als Hotel- und Restaurationsbetrieb unter dem Namen Rosengarten. Diese Tradition verpflichtet, gilt es doch, die besonderen Werte zu erhalten, ohne dabei den Blick auf die Moderne zu vernachlässigen. Im Rosengarten gelingt das auf sehr sympathische Weise. Übringens: Im Jahr 2001 bekam das Rosengarten den „Deutschen Fachwerkpreis" und ist somit eines der schönsten Fachwerkhäuser Deutschlands. Was uns sehr freut ist die spontane Zusage der Inhaber, denn gerade für die kleineren Häuser ist es immer eine Herausforderung, ein komplettes Team der Pink Ribbon Radtour unterzubringen. Wir bedanken uns für dieses Engagement und sind gespannt auf das schöne Hotel.

Die Etappen von und nach Schwalmstadt können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Schwalmstadt

Team 1 mit dem Ersten Stadtrat Detlef Schwierzeck (3.v.r.) und der sehr sympathischen Antje Schmidt-Singhoff (3.v.l.) vom Hotel Rosengarten
 

Tagesbericht 29.09.2016

Claudia: Heute Morgen begrüßt uns der erste Stadtrat Detlef SCHWierzeck. Wir bekommen Informationen über den Bahndradweg Rotkäppchen, dessen Name sich von der SCHWälmer Tracht mit ihren roten Häubchen ableitet, die an das Märchen vom Rotkäppchen erinnert. Wir erfahren, dass Ziegenhain der Geburtsort der Konfirmation ist. Nur SCHWer konnten wir uns vom Rosengarten in SCHWalmstadt an der SCHWalm mit seiner Wasserfestung, einem barocken Festungsbau, der heute wesentlicher Bestandteil der Justizvollzugsanstalt (JVA) SCHWalmstadt-Ziegenhain ist, lösen. Frau Schmidt vom Rosengarten freut sich so sehr, dass sie uns beherbergen darf, und wir fühlten uns so willkommen. Wir danken für den wunderbaren Aufenthalt!!

SCHWupps SCHWingen wir uns aber doch auf unsere Fahrräder und starten geSCHWind den Weg nach Borken (Hessen) entlang der SCHWalm. SCHWach werden wir unterwegs in Schlierbach im Lokal "Alte Molkerei" bei frischen Waffeln mit Sahne und roter Grütze. Nicht SCHWierig ist heute unsere Strecke, da wir SCHWungvoll vom Wind getrieben werden und keine beSCHWerlichen Steigungen überwinden müssen. Immer wieder queren wir die SCHWalm und genießen die sattgrünen SCHWalmwiesen, die geSCHWungenen Waldwege, die beSCHWingenden Aussichten und unsere Blicke SCHWeifen über die Landschaft.

Schon am frühen Nachmittag erreichen wir geSCHWind Borken (Hessen). Es gibt hier im Parkhotel eine Sauna. Wir entspannen SCHWitzend und erholen uns für unseren letzten Abend als Team und den morgigen, unseren letzten Tag der Tour. Wir werden ein wenig SCHWermütig.  

Ankunft: Borken

Hotel: Parkhotel Borken

Liebes Team vom Parkhotel Borken, liebe Unternehmensleitung - vielen Dank, dass Sie uns mit Ihrem schönen Haus nun seit mehreren Jahren so treu unterstützen. Wir sind gerne bei Ihnen und freuen uns sehr auf ein Wiedersehen.

Tag 12 | FINALE 30.09.2016 Freitag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Borken
Hotel: Parkhotel Borken | Europaplatz 3 | 34582 Borken (Hessen) | Tel. 05682 8010 | www.parkhotel-borken.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Seit mehreren Jahren begleitet uns das Parkhotel Borken nun schon als Partner der Pink Ribbon Radtour. Unser letzter Abend vor Abschluss der Radtour ist auch immer ein besonderer Abend für die Teammitglieder. Genau deshalb ist es wunderbar, dies in einem so schönen Hotel und bei freundlichen Menschen erleben zu dürfen. Unser Dank geht an das Hotelteam und die Unternehmensleitung für die Bereitschaft zu diesem Engagement. Wir sind gerne in diesem Haus und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Das schöne, große Hotel bietet moderne Zimmer mit kompletter Ausstattung. Die Zimmer sind großzügig und die tolle Lage des Hotels, mit angrenzender Parkanlage und Sonnenterrasse, geben uns Gelegenheit, nach einem anstrengenden Tourtag wieder zu Kräften zu kommen. Außerdem steht den Gästen eine Sauna zur Verfügung. Die vielfältige Gastronomie, inklusive Biergarten, bietet internationale Küche, aber vor allem auch leckere Speisen aus der Region Nordhessen. Wir freuen uns sehr auf das  Hotel und können es uneingeschränkt empfehlen.

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Team 1 mit Carina Kessler (Tourist Info Borken), Karin Koch (Stadtsparkasse Borken), Willi Ludolph (Mitradler), Laura Rothauge (Fahrradladen Rothauge), Anja Kempe (Mutter von Laura Rothauge) und Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm

Tagesbericht 30.09.2016

Doris: Jetzt also Borken. Gestern mit Rückenwind angekommen geht es heute weiter nach Kassel … Endspurt! Und dann kam Willi - und begleitete uns nach Kassel. Der kennt sich vielleicht gut in der Region aus. Er führte uns sicher nach Kassel. Was für ein schöner Empfang, überall pink leuchtende Menschen auf dem Fahrrad. Endlich alle Teams beisammen! Das war ein schönes Hurra und Hallo. Für mich war es ein wunderschöner Moment mit unserem Team auf dem Königsplatz anzukommen, wir lagen uns in den Armen, das war ein sehr berührender Moment für mich. Wir hatten viel Spaß beim Tanzen. Danke ihr Lieben für die schönen Momente, die ich mit euch verbringen durfte.

Verena: 12 Tage auf dem Rad der Pink Ribbon Radtour 2016 neigen sich nun dem Ende zu. Von Borken aus begleitet uns Willi bis Kassel. Er fährt diese Strecke für seine Frau. Welch schöne Geste.
Der Abschluss in Kassel mit allen Teams macht Gänsehautfeeling.
Ich möchte mich bei diesem wundervollen Team bedanken. Wir hatten tolle Strecken. Schöne Gespräche. Angenehmes Schweigen. Wir haben gelacht. Wir haben geweint. Wir hatten Gemeinschaft. Wir hatten Rückzüge. Wir haben uns motiviert, wenn wir mal 'nen Hänger hatten. Danke!!
Und natürlich auch ein großes Danke an Matthias, Christina, Wiebke und all die anderen bei Pink Ribbon Deutschland für das fleißige Werkeln im Hintergrund.

Regina: Vor 2 Wochen hätte ich nie gedacht, dass ich mit meinem tollen Team bis nach Kassel fahren würde, aber es sollte wohl so kommen und es waren tolle Tage, ganz lieben Dank! Ich werde euch vermissen!
Beim Finale in Kassel kam es auch zu einem Treffen mit pinken Drachenbootpaddlerinnen, ich denke da wird sich noch etwas Schönes entwickeln ...

Claudia: Hurra, ich habe es geschafft! Das Team hat so gut gepasst und wir hatten viel Spaß, haben sehr viel gelacht! Ich werde euch alle vermissen, EHRLICH!

Reinhard: Am Ende einer Reise sei nicht traurig, dass es vorbei ist, sondern freu dich, dass es schön war. Ich bedanke mich bei meinem tollen Team. Wir sind in den Tagen zusammengewachsen. Haben viele tolle Erlebnisse gehabt und werden schöne Erinnerungen mitnehmen. Unterwegs haben wir in vielen Gesprächen gespürt, wie wichtig unsere Tour ist. Das gibt uns Energie für unser weiteres Tun auch über die Tour hinaus.

Ankunft: Kassel

Hotel: Wyndham Garden Kassel

Liebes Wyndham-Team - wir freuen uns schon wieder sehr, den letzten Abend der Radtour 2016 bei euch verbringen zu dürfen. Nicht nur, dass wir wieder in eurem schönen Hotel sein dürfen, auch dass wir wieder auf uns nun schon im vierten (!) Jahr vertraute Menschen treffen, freut uns riesig. Danke, dass ihr an unserer Seite seid!

Allen Mitlesern ein herzliches Dankeschön für das Interesse an der Pink Ribbon Radtour 2016 und vielleicht sehen wir uns an dieser Stelle zur großen Pink Ribbon Radtour 2017 wieder. Wir würden uns freuen!

Abreise | 01.10.2016 Samstag

Startort: Kassel
Hotel: WYNDHAM Garden Kassel | Heiligenröder Straße 61 | 34123 Kassel | Tel. 0561 520 50 | www.wyndhamgardenkassel.com

Abreise: Die inzwischen fünfte Pink Ribbon Deutschland Radtour geht heute zu Ende. Wir bedanken uns bei unseren Teammitgliedern und deren Familien für die Zeit, die jeder einzelne von euch für diese wunderbare Aktion zur Verfügung gestellt hat.

Ein besonderer Dank geht an alle Städte und Gemeinden, die durch ihre Unterstützung dazu beitragen, dass die Botschaft der Pink Ribbon Radtour in unserem Land diese Aufmerksamkeit erfährt.

Mit der GCH Hotel Group in Kassel verbindet uns nun schon das vierte Jahr, in dem wir unseren letzten gemeinsamen Abend nach der großen Radtour hier verbringen dürfen. Weiterhin hat sich die GCH Hotel Group in diesem Jahr mit sieben Hotels in ganz Deutschland für Pink Ribbon stark gemacht. Das ist ein tolles Engagement und zeigt die Verbundenheit mit der die Menschen in der GCH Hotel Group hinter diesem sozialen Engagement stehen. Wir sind den Mitarbeitern und der Unternehmensleitung sehr dankbar und können allen Radlern, die ab oder nach Kassel eine unserer Etappen nachfahren wollen, dieses Hotel sehr empfehlen. Nicht nur wegen der schönen großen Zimmer und dem eigenen Schwimmbad, sondern - und vor allem auch - wegen der freundlichen und offenen Mitarbeiter. Danke!

Wenn Sie eine der Kassel-Etappen nachfahren wollen, steht Ihnen unser Planungstool zur Verfügung. Einfach Link anklicken und eine der Routen auswählen. Sie können die Routen direkt downloaden oder per QR-Code-Scan auf Ihr mobiles Gerät laden und loslegen:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?q=Kassel