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Team 3 stellt sich vor

Sven

Vorname: Sven

Interessen:
Sport, Lesen, alle Fünfe gerade sein lassen

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Weil ich einen besonderen Weg mit besonderen Menschen gehen möchte – und weil ich das Radfahren liebe.

Mein Motto:
Du musst den Berg annehmen.

Siegmund

Vorname: Siegmund

Interessen:
​Radeln, Wandern, Fotografieren, Lesen​

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
​Ich radele gern - und wenn man mit einer Sache, die Spaß macht, Gutes bewirken kann​, umso besser.

Mein Motto:
Nimm es wie es kommt...​

Anne

Vorname: Anne

Interessen:
Radfahren, Tanzen

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Nachdem ich 2013 eine Tagesetappe mitgefahren bin, wollte ich unbedingt länger dabei sein. 2014 fuhr ich dann über eine Woche mit dem Team durch Deutschland. 2015 bin ich von Anfang bis Ende die rosa Schleife mitgefahren - für eine gute Sache und mit lieben Menschen.

Mein Motto:
Wachse stets über dich hinaus.

Anja

Vorname: Anja

Interessen:
Abenteuer

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Ich freue mich darauf neue Leute kennenzulernen, die mit der gemeinsamen Leidenschaft Radfahren ein Zeichen setzen wollen.

Mein Motto:
Tu was immer du für richtig hälst. Aber tu es!

Cathleen

Vorname: Cathleen

Interessen:
Radfahren, Bergsteigen, Bienen, Feuerwehr, lesen

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Weil ich meinen Beitrag zu mehr Aufmerksamkeit zu einem sehr wichtigen Thema beitragen möchte, mit sympathischen Menschen einen besonderen Weg zurücklegen will - und weil ich einfach gerne mit dem Rad fahre.

Mein Motto:
Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen. (Don Bosco)

Michaela

Vorname: Michaela

Interessen:
Sport, vor allem Radfahren, Natur, vollwertiges Kochen/Backen, Yoga, Zeit mit lieben Menschen verbringen, Sauna

Warum ich an der Pink Ribbon Radtour teilnehme:
Ich habe meine liebe Mutter viel zu früh an Brustkrebs verloren. Daher ist es mir ein besonderes Bedürfnis, auf die Gefahr und vor allem die mögliche Früherkennung aufmerksam zu machen. Und dass ich dies noch mit meinem liebsten Hobby, dem Radfahren an der frischen Luft, verbinden darf, ist mir eine besondere Freude!

Mein Motto:
Egal wie bescheiden die Situation - mach immer daraus!

Eintreffen | 18.09.2016 | Hotel TRYP Hamburg Arena

Heute treffen die Teammitglieder von Team 3 im Hotel ein. Der erste Abend gilt dem gemeinsamen Kennenlernen und natürlich schon den Planungen für den Streckenverlauf am nächsten Tag. Bis zum Freitag, 30.09.2016, wird das Team viele hundert Kilometer zurücklegen, um dann in Kassel die Teammitglieder aus den anderen drei Teams kennenzulernen und zusammen den Abschluss der Radtour 2016 zu genießen.

Wir bedanken uns für dieses Engagement der Teammitglieder - ihr seid klasse! Ein lieber Dank geht auch an die Familienmitglieder, die während der Radtour ohne ihren lieben Partner auskommen müssen.

Ankunft 18.09.2016

Hotel TRYP Hamburg Arena

Tag 1 | 19.09.2016 Montag - Treffpunkt für Mitradler

Startort:  Hamburg
Hotel: TRYP by Wyndham Hamburg Arena | Kieler Straße 333 | 22525 Hamburg | Tel.: 040 547400 | Fax: 040 54740100 | reception(at)hotel-hamburg-city(dot)de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Vom TRYP by Wyndham Hamburg Arena ist die maritime Stadt Hamburg wunderbar zu erschließen. Das Hotel bietet großzügige und komfortabel eingerichtete Zimmer mit der Möglichkeit, dort auch mal schnell einen Tee oder Kaffee selbst zuzubereiten. Wenn man das Rad nicht auch noch am Abend nutzen möchte, steht direkt vor dem Hotel eine Bushaltestelle zur Verfügung. Im Hotel gibt es ein tolles Restaurant und eine Bar. Wir freuen uns auf den Start in Hamburg und unser Hotel.

Die Etappen von und nach Hamburg können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Hamburg

Auf der Elbfähre von Teufelsbrück nach Finkenwerder kamen wir mit holländischen Touristen ins Gespräch. Die zeigten sich gut über Pink Ribbon informiert.
Äpfel satt! Obstpicknick im Alten Land.
Osten? Und das mitten im Westen? Sehr rätselhaft.
Vor Freude über diese Entdeckung versuchten sich Michaela und Sven gleich mal am Flashmob-Tanz. Um wenig später festzustellen, dass der Ort am Fluss Oste liegt und mit langem Oooo gesprochen wird.
Pink ist auch im Baumarkt in Cadenberge angekommen. Cathleen durfte Probe in der Schubkarre sitzen und Infomaterial über die rosa Schleife da lassen.
 

Tagesbericht 19.09.2016

Team 3 is on the road again. Fürn Äppel und n Ei - so lautete die Devise der zum Großteil altgedienten pinkfarbenen Sportgruppe um ihren Navigator Siegmund Schulz am ersten Tag der 2016er-Tour. Das Ei gab es in gerührter Form beim leckeren Frühstück im Hamburger Tryp-Hotel, und der Ex-Busfahrer aus Berlin, der normalerweise zehn Stück am Tag verputzt, hatte sich natürlich auch noch ein gekochtes für unterwegs eingepackt. Das hätte es aber gar nicht gebraucht, denn die Verpflegung hing unterwegs an den Bäumen. Das Alte Land, durch das uns die ersten Kilometer bis Stade führten, ist nämlich Apfelland - und September Apfelzeit. Da gab es köstlich-gesunde Snacks frei Haus dIrekt am Straßenrand! 

In Stade hieß es dann erst einmal umladen und neu sortieren, begann dort doch der erste Teil der großen Teamverlegung. Unser nächstes Hotel in Varel lag rund 100 Kilometer entfernt vom Tagesziel - ein Teil der Truppe machte sich also schon einmal  motorisiert auf den Weg gen Westen, der andere fuhr im Sattel weiter in nördlicher Richtung, um Otterndorf anzusteuern. Zu entdecken gab es dabei für die Radler noch eine Menge. Ja, auch Apfelbäume waren wieder dabei. Ebenso wie idyllische Wege durch menschenleeres Land und ein Ort namens Osten, in dem wir eine Schwebfähre über die Oste bestaunten. Damit der Fluß immer schiffbar ist und die Menschen auch bei Eis im Winter auf die andere Seite kommen, haben findige Zeitgenossen einst ein beeindruckendes Stahlgerüst dort hingebaut, an dem eine Art Gondel die Passagiere übersetzt.

Als wir dann in einem Baumarkt in Cadenberge auch noch eine rosafarbene Schubkarre entdeckten, gab es kein Halten mehr. Wir ließen Infomaterial da und durften eine "Probefahrt" unternehmen. Kurz darauf das beeindruckende Schlussbild der Etappe: Im Nordseebad Otterndorf erreichten wir die Elbmündung und schmeckten die salzige Luft des Meeres. Mit solch einem Panorama dürfen Radtouren gern zu Ende gehen. Da war die abschließende Transporterfahrt nach Varel in der Abenddämmerung für Teil 2 von Team 3 dann nur noch ein Klacks. Was es zum Abendessen gab? Nur so viel: Äpfel und Ei standen nicht auf der Speisekarte.

Ankunft: Varel

Hotel: Upstalsboom Landhotel Friesland

Tag 2 | 20.09.2016 Dienstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Varel
Hotel: Upstalsboom Landhotel Friesland | Mühlenteichstraße 78 | 26316 Varel-Dangast | 04451-921-0 | landhotel@upstalsboom.de | www.landhotel-friesland-varel.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Zum zweiten Mal führt uns unser Weg nach Varel und zum zweiten Mal dürfen wir im schönen Upstalsboom Landhotel Friesland übernachten. Das 4 Sterne Haus hat einen herrlichen 2.500 qm großen Wellnessbereich, der es einem echt schwer macht wieder zu gehen, bzw. zu fahren. Doch auch die lichtdurchfluteten, großzügigen Zimmer und das tolle Restaurant mit maritimer Küche und Sonnenterrasse am Mühlenteich laden ein, einfach ein paar Tage länger zu bleiben und die schöne Region am Jadebusen zu erkunden. Das Upstalsboom Landhotel Friesland ist ein besonderes Hotel in besonderer Lage - wir freuen uns sehr, nochmals hier sein zu können und senden viele Grüße an die Hotelleitung und das freundliche Team.

Die Etappen von und nach Otterndorf am Neckar können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Varel

Team 3 mit dem stellvertretenden Bürgermeister Raimund Recksiedler, Anja Spieker vom St.-Johannes-Hospital und Hoteldirektor Marc Stickdorn.
Enten füttern im Zwischenahner Meer: Cathleen (l.) und Anja verteilen ihren Proviant an die gierigen gefiederten Leckermäuler.
In der Bäckerei Musswessels in Friedrichsfehn kamen wir mit Verkäuferin Mareike Jaker (mit a) ins Gespräch, die sich sehr für die Idee hinter der rosa Schleife interessierte. Unsere Empfehlung des Tages von Sven: Erdbeerschnitte!
In Bad Zwischenahn sprach Sven auf dem Fitnessparcours im Strandpark mit Wally aus Brake, die mit ihrem Mann auf Tagestour mit dem Rad unterwegs war. Bewegung ist für sie ein Lebenselixier. "Zwei Spielfilme hintereinander im Fernsehen schauen und dabei auf dem Sofa sitzen, das könnte ich nie."
Völlig losgelöst: Keine Angst, Michaela hat beim Schaukeln nicht in die Umlaufbahn abgehoben.
Hola, muchachos! Siggi schläft im "Sevenoaks" in Cloppenburg im Zimmer "Mexiko".

Tagesbericht 20.09.2016

Da schaukelt sich was hoch bei Team 3. Nämlich eine richtig tolle Radtour mit Leuten, die sich allesamt prima verstehen, und jeder Menge interessanter Zufallsbegegnungen an der Strecke. Unsere "Neue", Michaela Fuchs aus Oldenburg, ist dabei eine große Bereicherung und ein Energiebündel sondersgleichen. Das zeigte sich auch bei unserem ersten Zwischenstopp am Zwischenahner Meer. Rauf auf die Schaukel und los! Siggi und Sven wurde es schon beim Zusehen übel.

Gestartet waren wir vom Upstalsboom Landhotel Friesland in Varel, wo uns der stellvertretende Bürgermeister Raimund Recksiedler, Anja Spieker vom St.-Johannes-Hospital und Hoteldirektor Marc Stickdorn einen warmen Abschied in der Morgenkühle bereiteten. Es sei wichtig und gut, auf die "außerordentlich fiese Krankheit für Frauen" aufmerksam zu machen und für die Möglichkeiten der Früherkennung zu werben, sagte Recksiedler. Mit Anja Spieker hat der Kreistagsabgeordnete die Expertin als Ehefrau immer an seiner Seite. Sie ist Fachkraft für Brusterkrankungen und psycho-onkologische Beraterin und nahm unsere besten Mutmach-Grüße an die von ihr betreuten Betroffenen mit.

Auch in Bad Zwischenahn und Friedrichsfehn begegneten wir interessierten und sympathischen Menschen. Wally aus Brake bekannte sich als ausgesprochener Bewegungsfan - das passte natürlich super zu unserer Truppe. Und Bäckereiverkäuferin Mareike Jager, bei der wir Informationsmaterial auslegen durften, erzählte uns, dass sie momentan selbst ein paar gesundheitliche Probleme hat. Wenn alles wieder gut ist, dann will aber auch sie ein Stück der Schleifenroute mit dem Rad zurücklegen. Wenn das mal kein lohnendes Ziel ist! Da Michaela, von Beruf Mitarbeiterin bei einem regionalen Telekommunikationsanbieter, ganz in der Nähe wohnt, würde sie garantiert auch mal vorbeigedüst kommen, um Mareike zu begleiten.

87,5 Kilometer waren wir heute bis zum Zielort unterwegs, wo sich unser Team teilte. Neiiiin, keine Sorge, zwischen uns passt auch weiterhin kein Blatt Papier. Wir sind nur ausnahmsweise in zwei unterschiedlichen Hotels untergebracht. Und ihr werdet es nicht glauben: Sven hat in seinem Zimmer "Asia" im "Sevenoaks" tatsächlich eine Schaukel! 

Ankunft: Cloppenburg

Hotel: sevenoaks und Parkhotel Cloppenburg

Park Hotel Cloppenburg
sevenoaks Cloppenburg

Tag 3 | 21.09.2016 Mittwoch - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Cloppenburg
Hotel: Park Hotel Cloppenburg | Burgstraße 8 | 49661 Cloppenburg | info@parkhotel-cloppenburg.de | 04471 6614 | www.parkhotel-cloppenburg.de

und

sevenoaks | Museumstraße 8 | 49661 Cloppenburg | +49 (0) 4471 850 58 45 | info@sevenoakshotel.de | www.sevenoakshotel.de

Abfahrt: 09:30 Uhr vor dem Rathaus
(Adresse: Sevelter Str. 8, vor dem Eingang altes Rathaus)

Trotz der guten Buchungssituation in Cloppenburg zeigt sich einmal mehr, dass viele Hoteliers in unserem Land unserer Aktion herzlich gegenüberstehen und mit uns gemeinsam nach Lösungen suchen. So dürfen wir heute die Gastfreundschaft zweier Hotels in Anspruch nehmen, um unser Team unterzubringen. Wir senden einen lieben Gruß an die Inhaber der beiden Hotels und an die Stadt - Sie haben tolle Hoteliers!

Park Hotel Cloppenburg
Mitten in Cloppenburg, umgeben von alten Bäumen am Flusslauf der Soeste, finden wir das 4-Sterne Park Hotel. Das schöne, anspruchsvolle Haus bietet allen Komfort und eine herrliche Sommerterrasse mit Blick in den Park. Im À-la-carte-Restaurant wird für das leibliche Wohl gesorgt und für die körperliche Entspannung steht ein Saunabereich zur Verfügung. Die Geschäftsführerin hat auf unsere Situation spontan reagiert und uns die drei fehlenden Zimmer zur Verfügung gestellt.

sevenoaks
"Wir möchten einfach nur perfekte Gastgeber sein". Unter diesem schönen Motto hat 2015 das herrliche sevenoaks in Cloppenburg eröffnet. Alle Zimmer in diesem modernen Haus stehen unter einem anderen Motto. Da gibt es Afrika oder Regenwald, Paris oder Hampton - und diese Themen werden individuell und mit Liebe zum Detail aufgegriffen. So kann man durchaus auch einmal eine Hängematte im Raum vorfinden ... zum Entspannen, denn zum Schlafen gibt es natürlich ein Bett. Und auch das sevenoaks bietet eine kleine Außenterrasse. Trotz der nur wenigen Zimmer war die Inhaberin sofort bereit, drei davon für uns zur Verfügung zu stellen.

Die Etappen von und nach Cloppenburg können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Cloppenburg

Hotelchefin Irene Wernsing verabschiedete das halbe Team vor ihrem stylischen Haus in Cloppenburg, dem "Sevenoaks".
Am Park-Hotel hatte die andere Hälfte der Truppe übernachtet. "Das haben wir sehr gern gemacht", sagte Rezeptionistin Nicole Schönig, die sich mit zum Erinnerungsfoto aufstellte.
Gruppenbild vorm Rathaus mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese, Michael Bertschik vom ADFC, der die ersten Kilometer mitradelte, und Jan Kreienborg vom Stadtmarketing.
Hopp hopp hopp, Pferdchen, lauf Galopp. Steinfeld (Oldenburg) ist ein Pferdesport-Ort. Darauf wird mit phantasievoll bemalten Tieren in der Gemeinde hingewiesen. Andreas Koch, Schulleiter der Don-Bosco-Schule in Steinfeld, erklärte uns die Hintergründe.
Fotosession mit Siggi auf einem Aussichtsturm am Dümmer. Die Damen staunten über den schönen Blick auf den See. Und der Team-Navigator nutzte den Selfie Point.
Claudia Lemke hat sich sehr gefreut, dass Team 3 durch Dinklage kam und bei ihr in der Ernstings Family Filiale vorbeischaute. Sie wird die Tour nun weiter im Internet verfolgen und rosa Schleifen an ihre Kundinnen verteilen.

Tagesbericht 21.09.2016

Da steht ein Pferd aufm Flur ... nein ... im Zentrum von Steinfeld (Oldenburg)! Genau genommen sind es sogar mehrere, aus Plastik und jedes auf andere Weise bunt bemalt. "Wir sind eine Pferdegegend", erklärte uns Andreas Koch, Leiter der Don-Bosco-Schule im Ort, "Weihegold gehört einer Kollegin von mir." Für alle Nicht-Experten: Weihegold ist die Stute, mit der Isabell Werth bei den Olympischen Spielen in Rio gerade erst Gold und Silber in der Dressur gewonnen hat.

Pädagoge Koch hatte uns spontan angesprochen, als er uns bei der Fotosession am Kunstoff-Ross bemerkte. Er freute sich mit uns über die Radtour und die Art und Weise, wie unser Anliegen unter die Menschen in Deutschland gebracht wird. Passenderweise tat er es mit einem Don-Bosco-Zitat: "Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." Genauso wollen wir es handhaben, zumal es schon seit ihrer ersten Pink-Ribbon-Tour der persönliche Leitspruch von Cathleen, unserer blonden Wahl-Bajuwarin auf dem Cyclo-Cross-Rad, ist.

Alles andere als "vergaloppiert" hatten sich die Planer der Schleifenroute, als sie Cloppenburg in die Strecke integrierten. Dort waren wir am Morgen nach einer entspannten Nacht in unseren Unterkünften bei herrlichstem Spätsommerwetter auf Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese getroffen, einen großen Fahrradfreund und -experten, in dessen Stadt ein bedeutender Radhersteller ansässig ist. In Cloppenburg sind Radfahrer und das Radfahren ein wichtiges Thema. Das zeigte sich in der spontanen Diskussion um die Pink-Ribbon-Tour, die beste Gestaltung von Radwegen und Cloppenburgs Weg zur Fahrradstadt.

Der Weg zum Tagesziel nach Lemförde (69 Kilometer) führte uns im Sattel unserer Drahtesel übrigens auch nach Dinslake, wo wir natürlich in die Ernsting's Family-Filiale einritten. Verkäuferin Claudia Lemke begrüßte uns mit einem fröhlichen Winken. Wir ließen Schleifchen und Infomaterial da, das bei den Kundinnen sofort auf Interesse stieß. 

Ankunft: Lemförde

Hotel: Tiemann's Boarding House

Tag 4 | 22.09.2016 Donnerstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Lemförde
Hotel: Tiemann's Boarding House | Espohlstraße 9 | 49448 Lemförde | +49 5443 204757 | boardinghouse@tiemanns.net | www.tiemanns-boardinghouse.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Die Inhaberfamilie hat uns schnell ihre Unterstützung zugesagt und so dürfen wir heute im Tiemann's Boarding House übernachten. Motivierend, selbstbewusst und lebensfroh! So beschreiben die Inhaber ihr schönes, modernes Haus, welches mit dem Charme des historischen Gebäudes sowie durch zeitgenössisches Design besticht und mit viel persönlichem Engagement geführt wird. Aus der ehemaligen Herberge altehrwürdiger Diakonissen wurden 14 moderne Refugien geschaffen, die den Gast mit warmem Buchenholz und einer Farbgebung in Schwarz- und Rottönen aufnehmen. Der Naturpark Dümmer See bietet viele Möglichkeiten vor Ort, herrliche Tage in der Natur zu verbringen.

Die Etappen von und nach Lemförde können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Lemförde

Spaß vorm Start vor Tiemann's Boarding House in Lemförde.
In Belm entdeckten Anja und Cathleen das richtige Haustier für uns.
Uschi Weber begleitete uns den ganzen Tag und hatte pinkfarbenes "Vitamin S" mit: Schokoherzen.
Cathleen holt das Infomaterial raus. Wenig später gibt es in Osnabrück erstmals einen Pink-Ribbon-Drive-in. Frau Krumach (auf dem ersten Bild vorne rechts in der beigefarbenen Jacke zu erkennen) erfährt im wahrsten Sinne des Wortes beim Radeln von der Schleifenroute.
Tiefenentspannt am Straßenrand: Michaela aus Oldenburg.

Tagesbericht 22.09.2016

Tag 4 war ein besonderer für Team 3. Hatte sich doch in aller Herrgottsfrühe Uschi Weber mit dem Zug von Münster auf den Weg zu uns nach Lemförde gemacht, um gemeinsam mit uns in ihre Heimatstadt zurückzuradeln. Die Psychoonkologin aus dem St.-Johannes-Hospital Dortmund verkörpert den Gedanken, Lebensmut durch die Freude an Bewegung zu schöpfen, wie keine Zweite. Jedes Jahr im Mai/Juni veranstaltet sie eine einwöchige Radtour für Krebskranke. 50 bis 70 Kilometer am Tag auf ausgewählten schönen Radwegen. "Das ist eine Herausforderung für die Beteiligten", sagte sie - und immer wieder beeindruckend, wie die Betroffenen sie annehmen und Kraft daraus ziehen. "Viele, vor allem Frauen, bleiben dann auch weiterhin in Kontakt, um gemeinsam zu radeln, Routen zu planen und Ziele zu verwirklichen."

Unsere heutige Route war ebenfalls gut geplant und brachte mit den Anstiegen im Teutoburger Wald die ersten etwas größeren körperlichen Anstrengungen mit sich. Doch unser Team harmonierte auch mit Uschi prächtig. Und wir fanden sogar die Gelegenheit, eine neue Art der Aufklärung zu testen: in voller Fahrt vom Rad aus. Cathleen packte auf einem Radweg in Osnabrück kurzentschlossen das Infomaterial aus, schloss zu einer Radlerin auf und überreichte ihr die rosa Schleife und einen Flyer zur Schleifenroute. Das passte in diesem Fall wie die Kette aufs Blatt, denn die junge Frau ist, wie sich herausstellte, selbst in der Krankheitsprävention tätig. Sie versprach, sich im Internet über Pink Ribbon zu informieren, und verabschiedete sich mit einem freundlichen Gruß.

In Münster angekommen, war die 100 auf dem Kilometerzähler noch nicht ganz voll. So entschlossen wir uns spontan, mit Uschi Weber als Führerin noch eine Runde auf dem grünen Stadtring zu drehen. Das war dann auch für uns eine echte Herausforderung, gibt es doch in Münster derartige Massen an Radfahrern, dass man schon mächtig aufpassen muss, keinem in die Quere zu kommen. 

Ankunft: Münster

Hotel: Martinihof

Tag 5 | 23.09.2016 Freitag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Münster
Hotel: Martinihof | Hörsterstraße 25 | 48143 Münster | (0)251-41 86 20 | info@hotel-martinihof.de | www.hotel-martinihof-muenster.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Der Martinihof in Münster befindet sich schon in dritter Generation in Familienbesitz. Mit viel Engagement wird der Martinihof sehr persönlich und mit viel Erfahrung geführt. Die Verbundenheit zur Stadt ist groß und so kommen die Gäste immer wieder in den Genuss von stets aktuellen Insider-Tipps. Das moderne Hotel bietet eine Vielzahl an schönen Zimmern, die geradlinig und in warmen Farben eingerichtet sind und alles an Komfort bieten, was man für eine geruhsame Nacht und einen guten Start in den neuen Tag benötigt. Durch die zentrale Lage ist die Stadt Münster direkt vom Hotel aus gut zu Fuß zu erkunden. Liebe Familie Biermann - vielen Dank, dass Sie uns trotz der sehr guten Buchungssituation bei sich aufnehmen, wir freuen uns auf Sie.

Die Etappen von und nach Münster können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Münster

Sven im Gespräch mit Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann. Da gab es viel zu erzählen.
Zum Start am Martinihof Münster war Bürgermeisterin Karin Reismann gekommen, die schon während der Tour im vergangenen Jahr die Radler begrüßt hatte.
Kirche in Lüdinghausen
Tahrir Lütfi (l.) und ihre Freundin Fatme El-Chi beim Fototermin mit Sven am Lüdinghauser Stritzken. Der sieht ein bisschen aus wie Siggi, findet ihr nicht?
Ein Kanal bei Senden. Was liegt da näher für die vier Radamazonen von Team 3, als mal schnell während der Fahrt Grüße zu senden.
Ein Schiff wird kommen ... auch wenn wir an der Schleuse über den Wesel-Datteln-Kanal bei Datteln ein bisschen darauf warten mussten. Und wo hat es seinen Heimathafen? Dort, wo wir hergekommen sind.

Tagesbericht 23.09.2016

Für Team 3 war auf seiner Tour durch den Nordwesten Deutschlands heute einmal mehr ein Tag der starken Frauen. Damit sind ausnahmsweise mal nicht unsere Damen im Sattel gemeint, die auch die 80 Kilometer nach Herne wieder bravourös abspulten. Gemeint ist vielmehr Karin Reismann, die Bürgermeisterin von Münster, die morgens eine Runde um den Aasee joggt, um dann bis in den späten Abend hinein in ihrem Job, bei der politischen Arbeit und ehrenamtlichen Aktivitäten durchzupowern. Für sie war es eine Selbstverständlichkeit, auch in diesem Jahr die in ihrer Stadt gastierenden Pink-Ribbon-Radler zu begrüßen und ihnen alles Gute für ihren weiteren Weg zu wünschen. Karin Reismann hat selbst mehrere Brust-Operationen hinter sich und engagiert sich seit Jahren in der Brustkrebsprävention. So war sie entscheidend daran beteiligt, das Mammografie-Screening nach Münster zu holen. Und sie ist vornedran, wenn es darum geht, aufzuklären und Bewusstsein für die Bedeutung der Früherkennung zu wecken. "Ich glaube, heute geht in Münster fast jede Frau zum Frauenarzt zur Vorsorge", sagte die Bürgermeisterin, die sich mittlerweile noch einem anderen Projekt in leitender Position widmet: Männern aufzuzeigen, wie wichtig es ist, sich auf Prostata-Krebs untersuchen zu lassen.

Einen ganz anderen Hintergrund hat Tahrir Lütfi, die aus Palästina stammt und ebenfalls eine starke Frau ist. Sie arbeitet in einer Bäckerei und legt täglich insgesamt sechs Kilometer Arbeitsweg auf dem Rad zurück, oft sehr früh am Morgen - und vor allem immer auf der Schleifenroute. Dank uns weiß sie das jetzt auch. Und sie wird ihren Freundinnen und Bekannten von der Pink-Ribbon-Idee erzählen. Zu ihnen gehört Fatme El-Chi, gebürtige Libanesin, die sich beim Fototermin in der belebten Fußgängerzone von Lüdinghausen  zu uns gesellte. Womit wir bei einem witzigen Mann wären, dem Spritzken. Die Plastik des  Lüdinghauser Originals steht mitten in der Innenstadt, wo sie erstens gute Laune verbreitet und sich zweitens prima als Fotomotiv eignet. Männer mit Humor, die noch dazu ein gutes Bild abgeben, die kommen bekanntlich auch bei starken Frauen an.

Ankunft: Herne

Hotel: Sicking

Tag 6 | 24.09.2016 Samstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Herne
Hotel: Sicking | Bahnhofstr. 26 | 44623 Herne | Fon 02323 945370 | Fax 02323 988777 | hotel-sicking@t-online.de | www.hotelsicking.de 

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Gibt es das Besondere? Ja - zum Beispiel, wenn wir im Zuge der Pink Ribbon Radtour erstmals einen Ort besuchen, dort die Unterstützung eines Hotels benötigen und wie im Fall des Hotels Sicking voll Offenheit und mit viel Freundlichkeit erfahren dürfen, dass unser Team für eine Nacht aufgenommen wird. Diese Momente sind auch nach nunmehr fünf Jahren Radtour-Organisation immer wieder schön für uns. Unser Dank geht an Melanie Sicking für ihre spontane Zusage.

Zentral und inmitten der Fußgängerzone gelegen wird das Haus bereits in der vierten Generation als Familienbetrieb geführt. Die Geschichte reicht zurück bis 1890. Die Aussage und das Erscheinungsbild des Hotel Sicking wurden gekonnt in das moderne 21. Jahrhundert geführt, ohne dabei die Werte und die Tradition zu verleugnen. Die stilvollen Schönbrunner Möbel unterstreichen die Eleganz des Hauses, von der Fassade bis hinein in jedes einzelne Zimmer. Hier kommt man an und fühlt sich wohl. Eine tolle Gastronomie und die Fußgängerzone direkt vor der Türe runden das Besondere dieses Hauses ab. Wir freuen uns auf unsere erste Übernachtung.

Die Etappen von und nach Herne können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Herne

Team 3 mit Melanie Sicking, der sympathischen Juniorchefin des Hotels Sicking, die sich extra ein pinkfarbenes Kleid für uns angezogen hatte.
Sven im Gespräch mit Hernes Bürgermeisterin Andrea Oehler (M.)
Die Seniorenliga unter sich. Siggi kam in Wanne-Eickel mit den Herren Ongsik (M.) und Klima ins Gespräch. Gesamtalter der drei Sportskanonen: 219!
Gewonnen. Am Rhein vor Düsseldorf lieferte sich Sven ein Rennen mit dem Lastschiff Frank-Dieter.
Begleitete uns ein Stück des Wegs: Isabel mit Sven auf einer Rheinbrücke.
Im wunderschönen Zons auf dem Weg zum Abendessen.
Gruppenbild vor der Düsseldorfer Skyline. Christiane aus Ratingen war so lieb, dieses Bild von uns zu schießen. Natürlich bekam sie auch Infomaterial und ein rosafarbenes Schleifchen.
Herausforderung Duisburg. Cathleen mitten im dicksten Verkehr.
Typische Situation: Auf einmal ist der Weg gesperrt. Und Siggi muss schnell einen neuen finden.
Im gleißenden Licht eines bombastischen Spätsommertages auf einem staubigen Weg in Oberhausen.

Tagesbericht 24.09.2016

Premieren und Rekorde satt am sechsten Tag der Pink-Ribbon-Tour 2016 von Team 3. Von Herne nach Monheim am Rhein waren es 107 Kilometer, gespickt mit Besonderheiten. Wir haben fünf ausgewählt.

127 Nationalitäten: So viele leben in der Stadt Herne, wie uns Bürgermeisterin Andrea Oehler beim Pressefrühstück im Hotel Sicking erzählte. Das bringt auch beim Thema Brustkrebsprävention besondere Herausforderungen mit sich. Denn es ist nicht immer einfach für die Frauenärzte mit der Verständigung und mit der Überwindung von kulturell und religiös bedingten Widerständen bei den Untersuchungen. 

219 Jahre: Das war das Gesamtalter der drei Sportsfreunde, die sich in Wanne-Eickel zum Plausch über die Schleifenroute zusammenfanden. Die Herren Ongsik (80), Klima (75) und Schulz alias Der Navigator (64) besprachen natürlich auch ihre jährliche Kilometerleistung auf dem Rad. 2016 hat unser Siggi schon 5400 in den Beinen.

Zu fünft durch die "Wüste": Man kann auch richtig dreckig werden, wenn es nicht regnet. Und zwar dann, wenn es seit gefühlt acht Wochen nicht geregnet hat und man auf den nicht asphaltierten Radwegen zwischen Herne und Duisburg unterwegs ist. Jeder von uns hat gefühlt drei Kilogramm Staub aufgenommen: an seinem Fahrrad, den Klamotten und am ganzen Körper.

20 Kilometer Stadtfahrt: Sind wir immer noch in Duisburg? Jaaaaa, das endet nie! An solch eine lange Ortsdurchfahrt kann sich keiner von uns erinnern. Um es vorweg zu nehmen: Sie endete dann doch irgendwann, sonst wären wir ja nicht am Ziel angekommen.

Die Radtour in Düsseldorf: Kaum zu glauben, aber in der Stadt, in der neben Würzburg die ganze Pink-Ribbon-Arbeit erledigt wird, war in fünf Jahren noch nie ein Schleifenrouten-Radteam. Das ist seit heute anders. Wir trafen uns nach kurzer Irrfahrt durch die City mit Pink-Ribbon-Mitarbeiterin Isabel, die uns auf ihrem schmucken Damenrad nach Zons führte. Düsseldorf und Zons - sollte man beides unbedingt auf seine "Muss-ich-noch-sehen-Liste" setzen. Wahlweise auf die andere Liste: Muss ich mal wieder hin.

Ankunft: Monheim

Hotel: ACHAT Comfort Köln/Monheim

Tag 7 | 25.09.2016 Sonntag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Monheim
Hotel: ACHAT Comfort Köln/Monheim | Delitzscher Straße 1 | 40789 Monheim am Rhein | (0) 2173 33038-0 | monheim@achat-hotels.com | www.monheim.achat-hotels.com

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Das ACHAT Comfort Köln/Monheim liegt genau zwischen Düsseldorf, Leverkusen und Köln im schönen Rheinstädtchen Monheim. Die Zimmer sind komfortabel ausgestattet und Kinder bis 12 Jahre übernachten im Zimmer der Eltern kostenfrei. Die freundlichen Farben des Hauses wirken schnell einladend, genau wie das Team um den Hoteldirektor, welches immer einen guten Tipp für die spannende Region zu bieten hat. Das tolle Frühstücksbuffet ist außergewöhnlich umfangreich, im angeschlossenen Restaurant gibt es mediterrane Küche und in der Bar kann der Abend gemütlich ausklingen. Unser Dank geht an die Hoteldirektion für die spontane Zusage - wir freuen uns auf unseren ersten Stopp in Monheim.

Die Etappen von und nach Leverkusen können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Leverkusen

Rolf Fischer, Mitarbeiter im Achat Comfort in Monheim, begleitete uns auf seinem Holland-Rad bis Leverkusen. Zuvor wurde er von Cathleen mit dem rosa Schleifchen ausgestattet.
Mmmmmnnn, was soll das denn sein? Mitradler Rolf Fischer beobachtet unsere Tanzübungen für den Flashmob in Kassel skeptisch.
Also wir wären dann mal da. Wo bleiben denn die anderen?
Anne und Siggi genießen die Kölner Skyline. Der eine als Fotograf, die andere als Model.
Ein Muss: Selfie vor dem Kölner Dom.
Liebe Überraschung beim Start in Monheim: Tourhund Bart besuchte Team 3.
Unser Ratespiel des Tages: Cathleen macht vor, wie der Fluss heißt, an dem wir jetzt unterwegs sind. Na, wisst ihr es? Ein bisschen Fantasie braucht ihr dafür schon.
Ich brauch doch keine Fähre! Sven trägt sein Ghost-Rad, das alle fünf Pink-Ribbon-Radtouren mitgemacht hat, durch den Fluss.
Nein, keine Laienschauspielgruppe, sondern Sonntagsidylle am Rhein. Ilona und Michael lassen bei einem rosa Tässchen Kaffee an einem herrlichen Sommertag im Herbst einfach nur alle Fünfe grade sein. Und Sven hat sich gern mit dazugesetzt.
 

Tagesbericht 25.09.2016

Auf dem Hollandrad bei Gegenwind ... was wie der Titel einer mäßig aufregenden Ostfriesland-Doku klingt, ist für Rolf Fischer vom Achat Comfort Hotel in Monheim Alltag. "Am Rhein kommt der Wind immer von vorn, egal, in welche Richtung du unterwegs bist. Sogar am selben Tag", schilderte er seine Gefühle, die von Meteorologen locker widerlegt werden könnten, die aber viele Radfahrer teilen. Und zwar überall in Deutschland.

Doch wenn stört schon so ein bisschen Bremsluft in diesem pink-goldenen September? Ilona und Michael aus Düsseldorf jedenfalls nicht. Sie hatten ihren Wohnwagen ausgerechnet in Köln geparkt und genossen den Sonn(en)tag mit Blick auf den Dom, ausgiebiger Zeitungslektüre und einem Käffchen aus rosafarbenen Tassen. Da mussten wir uns natürlich dazusetzen und den beiden von der Schleifenroute erzählen. "Finde ich sehr gut, wie Sie das machen", verabschiedete uns Michael nach einem freundlichen Plausch über das Anliegen von Pink Ribbon, Wohnwagenstellplätze, die "Weizenwampe" und was man sonst noch in zehn Minuten so unterbringen kann.

Dass die Rheinländer ein geselliges Volk sind, forderte uns auf den folgenden Kilometern wieder unsere ganzen Fahrkünste ab. Ob in Köln oder in kleineren Orten am Fluss - auf unserer Strecke waren Heerscharen von gut gelaunten Ausflüglern zu Fuß, auf dem Rad und mit Inline-Skates unterwegs. Glücklicherweise fallen wir mit den rosa Leibchen nicht nur den anderen auf, sondern können uns auch gut gegenseitig auf weite Entfernung erkennen. So haben wir uns im Gewusel bisher kein einziges Mal verloren. "Verloren gegangen" ist uns allerdings Anja, die nur eine Woche Urlaub hatte. Die 76-Kilometer-Tour nach Siegburg heute war die erste ohne sie. Und, was sollen wir sagen: Sie fehlt.

Ankunft: Siegburg

Hotel: Friendly Cityhotel Oktopus

Tag 8 | 26.09.2016 Montag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Siegburg
Hotel: Friendly Cityhotel Oktopus | Zeithstrasse 110 | D-53721 Siegburg | +49 (0)2241 84640 0 | info@friendly-cityhotel-siegburg.de | http://www.friendly-cityhotel-siegburg.de/de/

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Ein außergewöhnliches Hotel erwartet uns in Siegburg. Die modernen Zimmer bieten allen Komfort und empfangen den Gast in urbanem Design mit angenehm warmer Farbgebung. Und wie eigentlich alles in diesem Hotel sind die Zimmer nicht nur sehr schön, sondern auch sehr großzügig, aber das scheint hier Programm zu sein. Es gibt kein Schwimmbad, sondern eine ganze Badelandschaft. Nicht eine Rutsche, sondern ein ganzes Rutschencenter - und wem das noch nicht genug ist, der kann im größten Indoor-Tauch-Turm Europas bis zu 20 Meter tief tauchen. Wir wollen mal hoffen, dass unser Team hier nicht "hängenbleibt" - die Verlockung ist groß. Denn Cafe, Bar und Restaurant runden das Urlaubsprogramm mit deutscher und internationaler Küche ab. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf das Hotel. Ein lieber Dank geht an die Hotelleitung für die spontane Zusage.

Die Etappen von und nach Siegburg können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Siegburg

Zum Gruppenbild mit aufgestellt haben sich Hoteldirektor Thomas Oharek, der auch Chef des angeschlossenen Erlebnisbades ist, und Schwimmbad-Angestellte Monika Kienow-Strunk (r.). "Wir haben die Pink-Ribbon-Tour gern unterstützt, weil das eine gute und wichtige Sache ist", sagte Oharek.
Über sieben Brücken musst du ... fahrn. Oder über elf, zwölf? Hier eine besonders malerische in Herchen.
Kann man mal machen bei einem 18 Meter breiten Seitenstreifen: kleines Rennen zum Warmwerden.
Zum Schwatz mitten im Fluß getroffen: Cathleen mit den Nordic Walkern Inge Honig und Eddy Schmitz in Eitorf.
Wissen Sie, wo das ist? Genau. Anne (r.) und Michaela beim rosa Shooting in Wissen im Landkreis Altenkirchen.
 

Tagesbericht 26.09.2016

Konfuzius sagt: Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen. Wir wussten auf den Kilometern vor und in Wissen - einem quirligen Städtchen im Landkreis Altenkirchen - definitiv nichts. Und auch nicht, was wir taten. Am Ende schafften wir es aber doch irgendwie, den Ort zu passieren. Allerdings hatten wir nach unserer Tour von Siegburg nach Betzdorf ein paar Kilometer und vor allem Höhenmeter mehr als geplant auf dem Tacho. Speziell die Steigung von Etzbach nach Heckenhof hatte es mit bis zu zwölf Prozent in sich. Aber alle kämpften sich bravourös nach oben - auch Michaela mit ihrem 20 Kilogramm schweren Damenrad "Turbo-Elfriede".

Begonnen hatte der Tag wie gemalt. Auf den ersten 50 der insgesamt 89 Kilometer schaffte es die Route an der Sieg - denn so heißt der Fluss, an dem wir gestern und heute unterwegs waren - locker in die Top Ten unserer persönlichen Lieblingsradwege. Idyllisch, dabei aber nie langweilig, unsere absolute Empfehlung zum Nachradeln. Sogar "baden" sind wir gewesen, zumindest waren wir mitten in der Sieg bei Eitorf. Dort trafen wir die Nordic Walker Inge Honig und Eddy Schmitz. " Normalerweise könnten wir hier nicht stehen", erzählte Eddy, "das Wasser reicht eigentlich bis dort hinüber zum Radweg." So niedrig wie derzeit sei es an dieser Stelle noch nie gewesen.

Versteht sich von selbst, dass das gut gelaunte Pärchen von uns mit rosa Schleifchen und Infomaterial zur Schleifenroute ausgestattet wurde. Bewegung an der frischen Luft schätzen die beiden genauso wie wir. "Aber bitte immer schön gemütlich", sagte Inge mit einem Schmunzeln.

Ankunft: Betzdorf

Hotel: Breidenbacher Hof

Tag 9 | 27.09.2016 Dienstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Betzdorf
Hotel: Hotel Breidenbacher Hof | Klosterhof 7 | 57518 Betzdorf | +49 2741 97790 | info@hotel-breidenbacher-hof.de | www.hotel-breidenbacher-hof.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Seit 1893 ist der Gast im Hotel Breidenbacher Hof in Betzdorf der Mittelpunkt. Diese Tradition verpflichtet und die Inhaber führen mit ihrem Team das Haus mit klarem Fokus auf den Gast. Das spürt man schnell an der ausgesprochenen Freundlichkeit der Mitarbeiter und erlebt es in den schönen Zimmern, die alle individuell eingerichtet sind. Als »Kräuterwind«-Wirte stellen die Mitarbeiter des Restaurants die regionale Küche mit erlesenen Zutaten in den Vordergrund - und das in sehr einladender Umgebung. Wanderer und Radfahrer sind willkommen und das merkt man an vielen Kleinigkeiten, die auch für diese Zielgruppe angeboten werden. Wir freuen uns auf unseren ersten Besuch in Betzdorf und den tollen Breidenbacher Hof.

Die Etappen von und nach Wissen können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

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Vor dem Start der Königsetappe, die Team 3 über 1500 Höhenmeter und 70 Kilometer in die Nähe von Bad Berleburg führt. Nach einer entspannenden Nacht im Breidenbacher Hof in Betzdorf sollte das zu schaffen sein. Mit im Bild: Kerstin Klugert, Direktionsassistentin in dem Familienbetrieb, der bereits in der vierten Generation existiert.
Berge, über die der Nebel wabert - da kommen bei unserer Wahlbayerin Cathleen am Morgen in Betzdorf Heimatgefühle hoch. Im Laufe des Tages riss der Himmel aber schnell auf.
Infotafeln an einem Baum am Forsthaus Hohenroth auf 640 Metern über NN. Das Forsthaus ist das höchtsgelegene dauerhaft bewohnte Haus im Siegerland.
Hat der einen roten Schlips oder ist das die Zunge? Die E-Bike-Fahrer Birgit und Manfred Kühn aus Erndtebrück schauen nach 4,1 Kilometern Aufstieg von der Obenautalsperre bis über das Forsthaus Hohenroth hinaus etwas mitleidig auf Sven.
Pferdeflüsterin Cathleen.
Cathleen vor der Kirche in Netphen.
Blick auf die Talsperre Obernau. Ganz da hoch auf die Berge mussten wir noch.
"Fahrradposing" in Siegen
Extra für uns oder? Pinkfarbene Deko beim Bäcker in Erndtebrück, wo wir rasteten.
 

Tagesbericht 27.09.2016

78 Kilometer und dazu 1536 Höhenmeter, das war die Königsetappe von Team 3 bei der 5. Pink-Ribbon-Radtour. Und auch die führte zu witzigen Begegnungen. Am längsten Anstieg des Tages - schlappe 4,1 Kilometer Gekurbel und Gekeuche - überholte uns Manfred Kühn ganz locker mit seinem Mountainbike und blieb wenig später über sein Handy gebeugt am Wegesrand stehen. Um dann noch einmal quietschvergnügt an uns vorbeizuradeln. Das konnte doch nicht wahr sein.

Die Auflösung: Manfred und seine Frau Birgit aus Erndtebrück im Rothaargebirge waren mit E-Bikes unterwegs. Ja daaaaann! Oben auf dem Gipfel werteten wir die Quälerei für uns und den Spaß für sie dann lachend aus. "Treten muss man schon auch", sagte Manfred, der bereits 30 Kilometer abgespult hatte. Es versteht sich von selbst, dass die beiden Schleifchen und Schleifenrouteninfos von uns bekamen. Sie empfahlen uns auch eine schöne Alternativroute in Ihren Heimatort, aber unser stets vorneweg preschender Navigator Eisen-Siggi auf seinem Stahlross bestand wie immer auf die im Navi eingespeiste Route. Trotzdem holten wir Manfred und Birgit auf der rasenden Abfahrt wieder ein. So konnte uns das Ehepaar dann gleich noch den Weg zum Bäcker zeigen. Dort gab es Mozartzopf, Amerikaner, Windbeutel und Kaffee in rauen Mengen. Nebst Pink-Ribbon-Flyern für die netten Verkäuferinnen und die anderen Gäste.

Im Abenteuerdorf Wittgenstein bei Bad Berleburg bereitete uns schließlich nach weiteren giftigen Anstiegen der Geschäftsführer Werner Hoffritz einen an Herzlichkeit kaum zu überbietenden Empfang. Schön, wenn man nach solch einer Strapaze so willkommen geheißen wird. Der Sozialpädagoge und Sportlehrer stammt ursprünglich aus München, hat eine Frau aus Bochum und war schon in vielen Gegenden Deutschlands beruflich aktiv. Ein echter "Weltbürger" also. So wie die zum Teil schon seit Jahren aktiven Radler der vier weitgereisten Pink-Ribbon-Teams. Die drei anderen wollen wir an dieser Stelle mal ganz lieb grüßen. Wir freuen uns schon sehr auf unser Wiedersehen in Kassel!

Ankunft: Bad Berleburg

Hotel: Abenteuerdorf Wittgenstein

Tag 10 | 28.09.2016 Mittwoch - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Bad Berleburg
Hotel: Abenteuerdorf Wittgenstein | Am Wernsbach 1 | 57319 Bad Berleburg | +49 2751 - 3772 | mail@abenteuerdorf.info | http://www.abenteuerdorf.info

Abfahrt: 09:30 Uhr am Abenteuerdorf

Heute haben wir eine besondere Unterkunft: das Abenteuerdorf Wittgenstein. Inmitten einer wunderbaren Natur bietet es Erlebnis und Entspannung gleichermaßen. Der Name beschreibt einfach nur, was man hier erleben kann. Denn das Abenteuer beginnt mit jedem einzelnen - im Denken, Fühlen, Erleben. Oder direkt mit einer Lama-Wanderung: Man führt ein Tier an seiner Seite, welches durch seine ruhige und interessierte Art viele Menschen anspricht. Und wenn es das Wetter noch zulässt - ein kleiner See ist auch vorhanden. Wir freuen uns auf dieses Abenteuer in unserem Abenteuer und bedanken uns bei der Leitung für die unkomplizierte und offene Unterstützung unserer Pink Ribbon Radtour 2016.

Die Etappen von und nach Bad Berleburg können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Berleburg

Großer "Bahnhof" vor dem Start im Abenteuerdorf Wittgenstein bei Bad Berleburg. Mit zum Gruppenbild aufgestellt hatten sich (von links) Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Abenteuerdorf-Geschäftsführer Werner Hoffritz ("Wir haben die Truppe sehr gern aufgenommen") sowie Sarah Harth und Carola Haas von der BLB-Tourismus GmbH.
Unsere Rede!
Michelle Müller beim Plausch in Hatzfeld.
Cathleen und Michaela informieren sich über den Wittgensteiner Schieferpfad.
Ankunft im Landhaus Bärenmühle in Ellershausen. Wir sind in unserem Zielbundesland Hessen angekommen und wurden von Rezeptionistin Manuela Berthold gut gelaunt begrüßt.
Michael Lemke von der Fahrradschmiede findet die Schleifentour Spitze und würde sie gern unterstützen.
Rosa leuchtet es über der Eder. Der Ederradweg ist sehr zu empfehlen.
 

Tagesbericht 28.09.2016

Solch einen großen "Bahnhof" wie vor dem Start im Abenteuerdorf Wittgenstein bei Bad Berleburg haben wir bisher selten erlebt. Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Einrichtungsleiter Werner Hoffritz, Vertreter zweier Zeitungen sowie Sarah Harth und Carola Haas von der städtischen BLB-Tourismus GmbH waren gekommen - die beiden Damen hatten sogar für jeden Fahrer eine süße Überraschung dabei. 

Fuhrmann wünschte Team 3 viel Vergnügen für die restliche Tour und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass die Radschleife durch seine schöne Region führt. Die hat in Sachen Tourismus viel vor, wie die Gründung der noch relativ jungen GmbH zeigte. Bad Berleburg zählt knapp 400.000 Übernachtungen im Jahr inklusive Klinikgästen, nicht mitgerechnet die Besucher in kleineren Häusern. Dazu kommen zahlreiche Tagesgäste, ebenfalls ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. Das Wisent-Artenschutzprojekt, die waldreiche, zum Wandern einladende Gegend und E-Bike-Touren sind neben der Gesundheitsprävention wichtige Säulen des Angebots. Nicht zu vergessen das Schloss und die Verbindung zum europäischen Hochadel. Prinzessin Benedikte zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist die Schwester der dänischen Königin Margrethe. Das alles soll nun noch bekannter gemacht werden.

Auch während unserer 68 Kilometer langen "Genussetappe" nach Hessen entlang des Flusses Eder erwiesen sich die Einheimischen als aufgeschlossener und an Pink Ribbon interessierter Menschenschlag. So wie Michael Lemke von der "Fahrradschmiede" in Battenfeld, der sofort seine Unterstützung anbot, als wir ihm erzählten, was wir da mit unseren rosa Leibchen so treiben. Und mit Unterstützung meinte er nicht etwa nur für den Moment, sondern dauerhaft. Die entsprechenden Kontaktdaten hat der sympathische Radhändler jetzt jedenfalls.

Der obligatorische Bäckerbesuch - Radtouren machen einfach einen zu großen Kaffeedurst und Kuchenappetit - wurde ebenfalls wieder zur Werbung in eigener Sache genutzt. Bei Michelle Müller in Hatzfeld waren wir da an der richtigen Adresse. Sie nahm Infomaterial entgegen und ließ sich von der Tour und ihrem wichtigen Anliegen erzählen. Abschied nehmen hieß es dann nach der Etappe auch wieder einmal. Für unsere Anne aus Erfurt ging die Tour 2016 heute zu Ende. Alles Gute, Anne, und sicherlich bis bald. Danke für deinen Einsatz. 

Ankunft: Ellershausen

Hotel: Landhotel Bärenmühle

Tag 11 | 29.09.2016 Donnerstag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Ellershausen
Hotel: Landhaus Bärenmühle | Bärenmühle | 35110 Ellershausen | 06455-759040 | info@baerenmuehle.de | www.baerenmuehle.de

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Das Landhaus Bärenmühle liegt eingebettet zwischen Wald und Wiesen als stilvolles Refugium wunderbar in einem Tal. Inmitten einer unverbrauchten Natur erwartet uns diese historische Gehöft, welches von den Inhaberinnen in liebevoller Arbeit zu einem der zehn besten Landhotels Deutschlands um- und ausgebaut wurde - so der Hotelführer „Stilguide“. Die herrlichen Zimmer, Suiten und Wohnungen laden den Gast ein, zu bleiben - eine Nacht, eine Woche oder länger, denn es ist ein besonderes Anwesen in einer besonderen Umgebung. Im Innenhof, geschützt durch die Gebäude, sitzt es sich bis in die späten Abendstunden sehr schön. Die Küche serviert den Gästen eine feine Landküche mit französischem Esprit und auch ein kleines Bistro ist vorhanden. Für weitere Entspannung sorgt das Saunahaus. Dort knistert im Winter ein schöner Kaminofen und im Sommer lädt der Badeteich auf einen Sprung ins erfrischende Nass ein.

Die Bärenmühle ist ein historisches Hideaway, eines jener versteckten Refugien, und wir sind dankbar, es gefunden zu haben und hier sein zu dürfen. Liebe Familie Kohl - Danke, dass Sie uns für eine Nacht in Ihrem Zuhause aufnehmen.

Die Etappen von und nach Frankenberg können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Frankenberg

Das Hotel Landhaus Bärenmühle im Frankenauer Ortsteil Ellershausen beherbergte Team 3 vor der elften und vorletzten Etappe. Mit im Bild: Dina Naumann (2.v.l.) und Rezeptionistin Manuela Berthold. Das Team erlebte eine liebevolle Betreuung und großes Interesse für die Schleifentour.
Niedriger Pegel an der Eder bei Asel-Süd. Es gibt Zeiten im Jahr, da ist hier überall Wasser und auch die Brücke überspült.
Ein Ausflug im Grünen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Siggi und Michaela beim Fußbad in der Eder.
Die Talsperrenmauer des 27 Kilometer langen Edersees. Er ist einer der längsten Stauseen Europas.
Fotografen scheuen keine Verrenkung, so wie hier Sven. Das Ergebnis liefern wir gleich mit.
Ehemalige Lokversorgungsstation kurz vor Fritzlar.
Wunderschön: Ankunft in der alten Dom- und Kaiserstadt Fritzlar.

Tagesbericht 29.09.2016

Das war noch mal echt was fürs Auge, diese 64-Kilometer-Tour vom Landhaus Bärenmühle in die alte Dom- und Kaiserstadt Fritzlar. Die Eder und der 27 Kilometer lange Edersee sind eine echte Entdeckung für die aus Sachsen, Berlin, Bayern und Niedersachsen stammenden Mitglieder der Truppe gewesen. Und weil wir gerade dabei sind, von Entdeckungen zu reden: Der Besuch in der Gaststätte "Zur Endstation" darf ebenfalls wärmstens empfohlen werden, auch wenn der Name heute gleich zweifach in die Irre führte. Erstens sind wir noch nicht am Ziel, und zweitens kann an der dortigen Schiffsanlegestelle wegen Niedrigwassers zurzeit gar kein Schiff anlegen. Dafür kommt der Kuchen frischgebacken aus dem Ofen auf den Teller, einfach nur lecker! Auf dem Infotisch in dem Lokal finden Gäste jetzt auch Flyer zur Schleifenroute und zur Brustkrebsprävention.

Die Talsperrenmauer in Hemfurth-Edersee beeindruckte uns ebenfalls, wenngleich wir sie bei herrlichstem Sonnenschein bewundern "mussten". Im Dunkeln wird die 400 Meter lange und 48 Meter hohe Mauer von 39 LED-Scheinwerfern bunt illuminiert, das wäre sicherlich ein lohnendes Fotomotiv gewesen. Und ist auf jeden Fall ein Grund, irgendwann noch einmal herzukommen. Zumal es rund um den Edersee mehre idyllische Campingplätze gibt.

Am Tagesziel erwartete uns mit Fritzlar ein weiterer besonderer deutscher Ort. Hier nahmen sowohl die Christianisierung Mittel- und Norddeutschlands als auch das mittelalterliche Deutsche Reich ihren Anfang. Abgeleitet ist der Name der Kleinstadt übrigens  von der ursprünglichen Bezeichnung Friedeslar - Ort des Friedens. Eine Botschaft, die wird gern vom Ende der elften Etappe senden.

Ankunft: Fritzlar

Hotel: Oase

Tag 12 | FINALE 30.09.2016 Freitag - Treffpunkt für Mitradler

Startort: Fritzlar
Hotel: Haus an der Eder | Wabernerstr 7 | 34560 Fritzlar | 0 56 22/ 26 59 | info(at)oase-fritzlar(dot)de | www.oase-fritzlar.de 

Abfahrt: 09:30 Uhr am Hotel

Mit der Oase-Fritzlar wird uns heute in der Begegnungsstätte für Soldaten und Zivilbevölkerung eine besondere Übernachtung geboten. Wir freuen uns riesig, dass Herr Lück spontan bereit war, unsere Pink Ribbon Radtour zu unterstützen und ein Team bei sich im Hause aufzunehmen. Das urige Lokal ist in der Region sehr beliebt und das Hotel bietet eine topmoderne Kegelbahn. Mal sehen, ob wir da einen kleinen Teamabend abhalten oder uns bei hoffentlich schönem Wetter doch lieber in den Biergarten setzen, um den anstrengenden Tourtag gemütlich ausklingen zu lassen. Wir sind gespannt und freuen uns auf Herrn Lück und sein Team.

Die Etappen von und nach Fritzlar können Sie zum Nachfahren downloaden oder per QR-Code-Scan direkt auf Ihr Mobilgerät laden. Folgen Sie einfach dem Link und wählen Sie Ihre Wunschetappe aus:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?cat=all&q=Fritzlar

Gruppenbild vor der Oase in Fritzlar: Mit dabei Stadtrat Wulf Rudat. "Wir wissen alle aus dem Verwandten- und Freundeskreis, wie schwer das ist, die Diagnose Brustkrebs zu bekommen", sagte er. Deshalb sei es wichtig, auf das Thema aufmerksam zu machen.
So kurz vor dem Ziel darf das Fahrrad auch mal mit entspannen.
In Neuenbrunslar trafen wir Heinz Göbel mit seinem Hund Mio. Natürlich ist auch der Heinz Radler und - was er bisher gar nicht wusste - oft auf der Schleifenroute unterwegs.
Siggi und Michaela sind happy. Die Edermündung - der Fluss fließt kurz vor Kassel in die Fulda - ist erreicht.
Auf der letzten Etappe trafen wir Radler anderer Pink-Ribbon-Teams, so wie hier Reinhard.
Wir sind daaaaa!

Tagesbericht 30.09.2016

Noch 53 Kilometer waren von Team 3 am letzten Tag der Pink-Ribbon-Radtour zu bewältigen. Die große Frage lautete: Schaffen wir es tatsächlich, alle zwölf Etappen ohne einen einzigen Tropfen Regen zu bewältigen? Dass Petrus 2016 ein rosa Schleifchen trägt, wussten wir schon vorher, diesmal sah der Himmel beim Start in Fritzlar allerdings verdächtig dunkel aus. Doch: Kaum zu glauben, er ließ auch diesmal seine Schleusen zu, sodass wir die letzten Kilometer vorbei an der Edermündung in die Fulda bis nach Kassel noch einmal richtig genießen konnten. Zeit, eine kurze Bilanz der unvergesslichen Tage zu ziehen:

Das Team: Bayern, Niedersachsen, Berlin, Thüringen, Sachsen - das passte bei uns alles prima zusammen. Und auch wenn es für den einen oder anderen an dem einen oder anderen Tag ein bisschen schwierig mit den Beinen oder sonstigen beanspruchten Körperteilen war, die Truppe harmonierte bis ins Ziel.

Die Strecke: Mit der abschließenden Stadttour durch Kassel sind es fast genau 1000 Kilometer geworden, die Team 3 in diesem Jahr in zwölf Tagen zurücklegte. Kürzeste Strecke war die Schlussetappe, längste der Start - von Hamburg an die Elbmündung bei Cuxhaven in 115 Kilometern.

Die größte sportliche Herausforderung: Ganz klar die Tour von Betzdorf über das Rothaargebirge ins Abenteuerdorf Wittgenstein bei Bad Berleburg. 1536 Höhenmeter, verteilt auf 78 Kilometer, das ist ein sehr ordentliches Mittelgebirgspensum. Da hing die Zunge manchem bis zur Tretkurbel runter. Nur nicht unserem Berliner Ex-Busfahrer Siggi alias Der Navigator alias Eisen-Siggi.

Die beeindruckendste Begegnung: Wo soll man da anfangen bei der Vielzahl interessanter, aufregender, witziger und bewegender Momente unterwegs? Da wir uns hier entscheiden müssen, wählen wir Uschi Weber. Sie war extra mit dem Zug am frühen Morgen von Münster nach Lemförde gefahren, um die über 100 Kilometer von unserem vierten Startort in ihre Heimatstadt mit uns gemeinsam auf dem Fahrrad zurückzulegen. Die Psycho-Onkologin lebt selbst vor, was wir mit unserer Tour erreichen wollen: Freude an Bewegung zu vermitteln, andere für die Früherkennung von Brustkrebs zu sensibilisieren sowie Betroffenen und ihren Angehörigen Mut zu machen. Dazu veranstaltet Uschi neben ihrer normalen beruflichen Arbeit jährlich eine Radreise für Krebskranke.

Die schönste Entdeckung: Mit der Pink-Ribbon-Radtour kommt man immer wieder an Orte, die einem sonst verborgen bleiben würden. Was traurig wäre, denn dieses Land hat so viel zu bieten. Die Eder und der Edersee in Hessen sind so eine Gegend. Da möchten wir unbedingt noch einmal außerhalb unserer Schleifenfahrt hin. Vielleicht treffen wir dabei ja auch Menschen, die durch unsere Berichte Lust bekommen haben, selbst aufs Rad zu steigen. Wir möchten sie zum Abschied gern anspornen: Tun Sie's, es lohnt sich!

Ankunft: Kassel

Hotel: Wyndham Garden Kassel

Liebes Wyndham-Team - wir freuen uns schon wieder sehr, den letzten Abend der Radtour 2016 bei euch verbringen zu dürfen. Nicht nur, dass wir wieder in eurem schönen Hotel sein dürfen, auch dass wir wieder auf uns nun schon im vierten (!) Jahr vertraute Menschen treffen, freut uns riesig. Danke, dass ihr an unserer Seite seid!

Allen Mitlesern ein herzliches Dankeschön für das Interesse an der Pink Ribbon Radtour 2016 und vielleicht sehen wir uns an dieser Stelle zur großen Pink Ribbon Radtour 2017 wieder. Wir würden uns freuen!

Abreise | 01.10.2016 Samstag

Startort: Kassel
Hotel: WYNDHAM Garden Kassel | Heiligenröder Straße 61 | 34123 Kassel | Tel. 0561 520 50 | www.wyndhamgardenkassel.com

Abreise: Die inzwischen fünfte Pink Ribbon Deutschland Radtour geht heute zu Ende. Wir bedanken uns bei unseren Teammitgliedern und deren Familien für die Zeit, die jeder einzelne von euch für diese wunderbare Aktion zur Verfügung gestellt hat.

Ein besonderer Dank geht an alle Städte und Gemeinden, die durch ihre Unterstützung dazu beitragen, dass die Botschaft der Pink Ribbon Radtour in unserem Land diese Aufmerksamkeit erfährt.

Mit der GCH Hotel Group in Kassel verbindet uns nun schon das vierte Jahr, in dem wir unseren letzten gemeinsamen Abend nach der großen Radtour hier verbringen dürfen. Weiterhin hat sich die GCH Hotel Group in diesem Jahr mit sieben Hotels in ganz Deutschland für Pink Ribbon stark gemacht. Das ist ein tolles Engagement und zeigt die Verbundenheit mit der die Menschen in der GCH Hotel Group hinter diesem sozialen Engagement stehen. Wir sind den Mitarbeitern und der Unternehmensleitung sehr dankbar und können allen Radlern, die ab oder nach Kassel eine unserer Etappen nachfahren wollen, dieses Hotel sehr empfehlen. Nicht nur wegen der schönen großen Zimmer und dem eigenen Schwimmbad, sondern - und vor allem auch - wegen der freundlichen und offenen Mitarbeiter. Danke!

Wenn Sie eine der Kassel-Etappen nachfahren wollen, steht Ihnen unser Planungstool zur Verfügung. Einfach Link anklicken und eine der Routen auswählen. Sie können die Routen direkt downloaden oder per QR-Code-Scan auf Ihr mobiles Gerät laden und loslegen:

http://planung.schleifenroute.org/de/suche/?q=Kassel